Radtour: Verlorene Heimat II

Heimat erfahren, Heimat verlieren: Die kleinere Rundtour beschreibt kompakt die Situation um den Braunkohletagebau Garzweiler II.

Tourbeschreibung

Diese Radtour ist eine Alternative zur großen und längeren Verlorenen Heimat I -Tour. Auch hier geht man auf Spurensuche, um Heimat zu erfahren und zu spüren wie es ist, wenn Heimat verlorengeht. Auf dem Weg sieht man an vielen Stellen Wegekreuze, Kapellen und Kirchen, wie auch historische Windmühlen und Dörfer. Viele Gemeinden sind in "sicherer" Entfernung zu sukzessiv wandernden Tagebau, andere sind entweder schon verschwunden oder zum Abriss freigegeben. Die Heimat ist im schlimmsten Fall verloren oder an einem anderen Ort neu errichtet worden. Zwei Drittel der Strecke führt durch eine gewachsene und stark genutzte Kulturlandschaft. Die regelmäßig verteilten Siedlungen liegen seitlich riesiger Landwirtschaftsgebiete. Ein Drittel des Weges ist verlorenes Land; es soll dem Bergbau weichen. Der Wechsel zwischen Heimat und verlorener Heimat macht diese Tour zu einer gedanklichen und geistigen Herausforderung. Man „erfährt“ Heimat und Leben sehr kompakt und intensiv. Hinweis: Die Touraufzeichnung fand Anfang 2017 statt. Januar 2018: Im Januar wurde der Immerather Dom abgerissen. Ein Durchfahren durch Immerath ist nicht mehr möglich.(Fotos der Abrissarbeiten Bendikt Boecker). Die Tourenidee entstand in Zusammenarbeit von Thomas Pfeiffer, Stefan Sieben und Udo Wallraf.

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