Tourtipp Rundtour ländlich Westerwald
Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Schwierige Tour wegen der vielen Anstiege in der ersten Hälfte und der Waldwege in der zweiten Hälfte. Aber mit dem Trekkingrad zu fahren.
anspruchsvoll 3–4 Std 310 Höhenmeter
Anspruchsvoll. Anspruchsvoll. Die erste Hälfte des Weges meist mehr oder weniger ansteigend, ab dem Platz der Heilig-Kreuz-Kirche abwärts auf Wirtschaftswegen und eher steinigeren Waldwegen.
kulturell
Die Tour beginnt an der Probbacher Kirche St. Michael und führt an ruhiger Straße bergauf nach Winkels. Dort an der Kirche Mariä Geburt vorbei bergauf zur Schutzmantelkapelle auf dem Buchholz. Weiter geht es hinab ins Dorf und wieder ansteigend, an einer Herz-Jesu-Kapelle im Wald vorbei nach Mengerskirchen. Dort steht neben dem Schloss die Kirche St. Maria Magdalena.
Weiter führt der Weg bergauf auf ruhiger Straße zum Standort der Heilig-Kreuz Kapelle mit der wunderbaren Aussicht weit über den Westerwald in den Taunus.
Bergab geht es auf Wirtschafts- und Waldwegen, die zum Teil etwas steiniger sind, durch den Wald. Kurz vor dem Ziel steht noch im Wald oberhalb von Probbach eine Marienkapelle, das „Heiligenhäuschen“.
35794 Probbach: 1873 wurde an der Stelle einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert die neue Michaelskirche gebaut, eine neuromanische Basilika mit 1951 angebauten, massiven Westturm, der die baufällig gewordene Westfassade stützen sollte.
Sie hat eine reiche ornamentale und figürliche Innenausstattung, wobei als Modell vielfach Bewohner des Ortes dienten. Die gotische Madonnenfigur aus dem Jahre 1500 stammt aus Irland.
Drei Apsisfenster, die in ihrer Symbolik der benediktinischen Kunst entsprechen und auf den Geist Gottes, den himmlischen Vater und seinen Sohn Jesus Christus hinweisen.
1977 wurde der Innenraum restauriert. Alte Ornamente, die in den 50er Jahren teilweise überstrichen worden waren, wurden wieder freigelegt und neu ausgemalt. 2003 wurde der Innenraum wieder restauriert.
Pfarrbüro Dillhausen
Laurentiusstr. 7
35794 Mengerskirchen-Dillhausen
Telefon: 06476-1052
E-Mail: dillhausen[æt]heiligkreuz-weilburg.de
35794 Winkels: 1910 wurde an Stelle einer 1880 erbauten Kapelle eine neue Kirche mit dem Patrozinium „Mariä Geburt“ errichtet. Ein Eckstein von der alten Kapelle ist am Eingang der alten Kirche neben dem Missionskreuz zu sehen. Da die Kirche nach dem Krieg zu klein geworden war begann man 1947 mit dem Bau einer Erweiterung. 1991 wurde die Kirche renoviert und neu gestaltet.
Kontaktbüro Mariä Geburt
Marienstraße
35794 Winkels
Telefon: 06476-8103
E-Mail: g.jung[æt]heiligkreuz-weilburg.de
35794 Winkels: Die Schutzmantelkapelle auf dem Buchholz ist eine Stiftung des Diplomingenieur Willi Schüßler. Erbaut 2008, besteht sie aus sieben Wandelementen, die als Betonfertigteile hergestellt und montiert wurden, oben abgeschlossen durch eine goldene Krone. Die Planung der Kapelle erfolgte im Unternehmen Schüßler-Plan.
In der Silvesternacht 2016 brannte es im Innenraum der Kapelle. Mehrere tausend Euro Schaden waren entstanden. Die große Marienstatue stand in Flammen, durch die große Hitze zersprangen die Glasfenster. Von der Statue blieb nur ein zusammengeschmorter Klumpen übrig, der ganze Raum ist schwarz verrußt.
sehenswertes-in-mengerskirchen.de
www.schutzmantelkapelle.org
Vorsicht! Hier verkehren an Werktagen die Laster von und zur Tongrube.
35794 Mengerskirchen: Die Herz-Jesu-Kapelle, ein gotisierender Kleinbau aus Backstein, wurde um 1900 auf dem höchsten Punkt alten Landstraße nach Winkels oder Dillhausen errichtet. Sie ist dreiseitig geschlossen, mit flacher Innendecke, spitzbogigem Eingang und abgetreppten Seitenwänden.
Beachtenswerte Bauteile wie die Mauerspangen sind noch erhalten. Die ursprünglichen, ebenfalls bemerkenswerten bunten Glasfenster wurden in den neunziger Jahren mutwillig zerstört und durch einfache Kunststoffscheiben ersetzt.
sehenswertes-in-mengerskirchen.de
denkxweb.denkmalpflege-hessen.de
35794 Mengerskirchen: Die sog. Waldkapelle hat die die seltene Form eines begehbaren Bildstocks mit einem Wandaltar und lädt zum Gebet ein.
35794 Mengerskirchen: Neben einer Kirche, die erste wird 1313 erwähnt, bildet sich das zwischen 1321 und 1341 erbaute „Schloss“ den Mittelpunkt der städtischen, ummauerten Ortsanlage. Das Bauwerk hat sich wahrscheinlich aus einem Fronhof entwickelt. Die Grafen von Nassau-Beilstein erbauten die ersten Burganlagen, deren Kern in dem rechteckigen Wohnturm und seinem nördlichen, spätgotischen Anbau steckt. Darauf deuten auch die beiden Dacherkertürmchen und der Wehrgang hin.
Von 1621 bis 1672 wurden verschiedene Erweiterungen vorgenommen. Das Schloss besaß innerhalb der Stadt einen eigenen Mauerring, von dem ein Reststück mit der Pforte und dem Halbturm erhalten ist. im Inneren des Torturms stieß man 1985 auf Reste spätgotischer Wandmalereien aus der Zeit um 1500. In der ehemaligen Torhalle blieben Fragmente einer renaissancezeitlichen Architekturmalerei erhalten. Die bewegte Geschichte des Schlosses von einer Jagdresidenz, einem Witwensitz der Nassau-Beilstein‘schen Gräfinnen, einem Schulgebäude, einem Wohnhaus und einer Werkstatt fand ihren derzeitigen Schlusspunkt als Sitz der Gemeindeverwaltung der Großgemeinde Mengerskirchen mit integriertem Bürgersaal und Turmmuseum. (Quelle s.u.)
Touristinformation Mengerskirchen
Katja Konheiser
Telefon: 06476-913614
E-Mail: katja.konheiser[æt]mengerskirchen.de
35794 Mengerskirchen: An der Stelle einer 1313 erstmals erwähnten Kirche wurde 1848/1849 ein neuromanischer Saalbau aus heimischen Basaltsteinen erstellt, dessen Abriss 1957 erfolgte, da sie zu klein geworden war. An gleicher Stelle wurde ein geräumiger Neubau mit einem holzverkleideten offenen Dachstuhl gebaut.
Ein in kräftigen Farben gehaltener abstrahierender Glasfensterfries im Chor (von Joachim Pick) setzt sich in den Rundfenstern an der Seitenwand fort. 1987 wurden die farblich und stilistisch auf das gotische Kruzifix (Korpus aus dem 16. Jahrhundert) abgestimmten Figuren von Maria Magdalena, Johannes und Maria aus der Holzschnitzerwerkstatt Josef Albl (Oberammergau) im Chorraum aufgestellt. Der Chorraum der ehemaligen Kirche ist heute Seitenschiff mit einem Seitenaltar und moderner Orgel.
Pfarramt Mengerskirchen
Dammstr. 10
35794 Mengerskirchen
Telefon: 06476-419663
E-Mail: mengerskirchen[æt]heiligkreuz-weilburg.de
35794 Mengerskirchen: In Mengerskirchen gibt es Möglichkeiten zum Pausieren.
35794 Mengerskirchen: Neben einer mächtigen alten Linde, liegt eine Gruppe runder Basaltsteine. Diese Steine sollen den wahrscheinlichen Standort der Heilig-Kreuz-Kirche andeuten, einer kleinen Abteikirche, die schon 1481 als "Kirche zum Heiligen Kreuz" erstmals erwähnt wird. Sie war vermutlich der erste Kirchenbau der Umgebung sowie Ausgangspunkt der regionalen Christianisierung und ist während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges verwüstet worden.
Das gusseiserne Gedenkkreuz soll von der 1847 abgebrochenen Kirche der Hauptgemeinde stammen und erinnert an die heilige Stätte. Leider wurde der Corpus vor einiger Zeit von unbekannten Rowdys so stark beschädigt, dass er entfernt und auch nach der Restaurierung des Kreuzes nicht wieder angebracht wurde.
Eine geophysikalische Messung hat endgültig Aufschluss darüber geben, dass unter der Erdoberfläche tatsächlich Fundamente vorhanden sind. Das Ergebnis wurde im Mai 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt.
35794 Mengerskirchen: Auch hier haben Sie eine wunderbare weite Aussicht über Westerwald und Taunus.
35794 Dillhausen: Eine beliebte Wallfahrtsstätte ist das Heiligenhäuschen inmitten des Waldes im Hansenberg. Die Kapelle soll aufgrund des Gelöbnisses eines Soldaten im Dreißigjährigen Krieg gebaut worden sein.
Der viereckige Dachreiter hat ein Rhombendach, dessen Giebel nicht geschlossen sind. Der Altar mit Maria als Königin im Zentrum, bildet mit seinen fünf Assistenzfiguren ein schönes Ensemble, dem Äußeren des mit einem Vordach erweiterten Betraumes angepasst. Laut Inschrift wurde sie 1809 renoviert.
35794 Probbach: Die Tour endet wieder hier.
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