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Auf + Ab himmelwärts – Kultur- und Kirchenradweg Engelskirchen Auf + Ab himmelwärts – Kultur- und Kirchenradweg Engelskirchen

Auf + Ab himmelwärts – Kultur- und Kirchenradweg Engelskirchen

Entfernung in Kilometer
23,9 km
Dauer in Stunden
4–6 Std
Steigung in Höhenmeter
598 Hm
Anzahl der Orte
34 Orte

Tourübersicht

Start Engelskirchen-Oberberg Linie Ziel Schloss Ehreshoven

Charakteristik

Streckentour ländlich Bergisches Land

Streckentour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet.

Schwierigkeitsgrad

anspruchsvoll 4–6 Std 598 Höhenmeter

Anspruchsvoll. Größtenteils an der Agger aber auch mit Steigungen links und rechts des Aggertals.

Hintergrund

spirituell kulturell

Udo Wallraf

Start

Engelskirchen-Oberberg

Start
0 km

Anhang

Ergänzend: „Die Oberbergische Landschaft“
1

+CulturKirche

Kirche
0 km

Oberberg

2

Friedhofskapelle

Kapelle
0,3 km

Oberberg

Besonderheiten

Der Friedhofspflegeverein Osberghausen wurde im März 2013 gegründet, nachdem die Gemeinde Engelskirchen beabsichtigte, die Gemeindefriedhöfe in Schnellenbach, Wallefeld/Wahlscheid und Osberghausen aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen.
Dann hätten keine weiteren Bestattungen auf diesen Friedhöfen mehr stattgefunden, sondern man hätte nur noch die Ruhefristen der vorhandenen Grabstellen ablaufen lassen.

Dies bewegte zahlreiche Ehrenamtliche in Osberghausen dazu, eine Friedhofspflegeverein zu gründen und die Gestaltung des wunderschön in der Natur gelegenen Friedhofes eigenverantwortlich zu übernehmen und dabei von der Gemeinde Engelskirchen finanziell unterstützt zu werden.

Hinweis

Ansprechpartner Besuch Friedhof und Trauerhalle Osberghausen:

Berthold Mönnighoff 0151 / 75021952
Patrick Oetterer 01520 / 1642051
Gabi Oetterer 0175 / 4225698

3

Ehemalige Evangelische Kirche

Kirche
1,5 km

Osberghausen: Die Evangelische Kirche in Osberghausen hat eine kurze, aber bewegte Historie. Durch den Zuzug zahlreicher Flüchtlinge und Vertriebener wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder so stark an, dass sich die Kirchengemeinde Anfang der 50er Jahre zum Bau einer evangelischen Kirche in Osberghausen entschloss.
So wurde die Kirche 1955 eingeweiht und erhielt Anfang der 60er Jahre auch eine eigene Orgel. Dazu kam im Jahr 1981 noch ein eigenes Gemeindehaus. Doch nach Jahrzehnten eines lebendigen Gemeindelebens war die Kirchengemeinde schließlich aufgrund sinkender Gemeindegliederzahlen gezwungen, den Gemeindebezirk Osberghausen aufzulösen und die Kirche im August 2007 zu entwidmen.

Neuer Eigentümer wurde der im Jahr 2011 der Unternehmer Gerd Lony, der für eine vollständige und detailgetreue Renovierung des ganzen Komplexes sorgte.

Mittlerweile können die Räumlichkeiten der Kirche – inklusive Orgel – für Veranstaltungen, Feste, Konzerte u.ä. angemietet werden. Zudem beherbergt die ehemalige Kirche auch eine Kunstausstellung.

4

Ausgleichweiher Wiehlmünden

Kultur
2,5 km

Oberberg: Der Stauteich wurde im Rahmen des Wasserwirtschaftsplanes des Kreises Gummersbach 1929 – 1930 zur Regulierung der Agger gebaut. Er diente zur Wasserspeicherung und kontrollierten Abgabe des Stauwassers an die Agger.

Die Aggertalsperre bei Dümmlinghausen regulierte mit Stauweihern im Verlauf der Agger ab 1930 die Wassermenge des Flusses. Dadurch stand den mit Wasserkraft betriebenen Betrieben immer eine ausreichende Betriebskraft zur Verfügung.

Daneben fungierten die Aggertalsperre und die Stauweiher als Reservoire, um einen Teil des Hochwassers zurückzuhalten bzw. kontrolliert abfließen zu lassen. Die Kraftwerke der größeren Stauweiher im Lauf der Agger erzeugten und erzeugen bis heute Strom.

5

Hubertuskreuz

Wegkreuz
4,3 km

Ründeroth: Das Bergische Land ist reich an Weg- und Feldkreuzen. Sie sind Zeugen der tiefen und innigen Verbundenheit der Gläubigen mit dem Herrgott als dem Schöpfer, Erhalten und Segensspender der Heimat und erinnern den Wanderer und Radpilger an Gott als den gütigen Vater und barmherzigen Richter.

6

Kommunale Trauerhalle

Kultur
4,6 km

Ründeroth

7

Kirche St. Jakobus

Kirche
4,9 km

Ründeroth

Besonderheiten

Der Ort Ründeroth wurde erstmals 1174 n. Chr. als zinspflichting vom Severinsstift in Köln erwähnt. Um 1552 nahm Ründeroth die lutherische Lehre an.
Die katholischen Christen nahmen im 19. Jh. besonders mit dem Anschluss des Ortes an das Eisenbahnnetz an Zahl so zu, dass ein eigener Kirchbau erforderlich wurde. Der Betsaal wurde zum 1. Januar 1859 fertiggestellt. Am 2. Mai 1859 erfolgte die Einsegnung.

Hinweis

Öffnungszeiten:
täglich 8.00-18.00 Uhr (Sommer)
täglich 9.00-17.00 Uhr (Winter)

Kontaktadresse:
Pastoralbüro Engelskirchen,
Burger Weg 7, 51766 Engelskirchen
Telefon:02263 3856
Fax:02263 801229
pastoralbuero[æt]engels-kirchen.de.

8

Evangelische Kirche

Kirche
5,1 km

Ründeroth: Im Ortskern von Ründeroth gelegen blickt die Evangelische Kirche auf eine rund 850-jährige Geschichte zurück. Was heute die Bundesstraße und Marktplatz ist, umgab die Kirche früher als Friedhof, an dessen Rand sich später die Besiedlung des Dorfes Ründeroth anschloss. Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder große bauliche Veränderungen – die letzte große Restaurierung liegt wurde erst vor wenigen Jahren beendet. Drei der fünf Kirchenglocken läuten seit 500 Jahren.

Deutlich jünger sind die sechs Fenster im gotischen Querschiff der Kirche. Sie bieten einen eindrücklichen Rundgang durch die biblische Geschichte von der Schöpfung bis hin zu Pfingsten. (Fenster 1: Schöpfung, Fenster 2: Versuchung Jesu; Fenster 3: Weihnachten; Fenster 4: Passion, Fenster 5: Ostern; Fenster 6: Pfingsten). Sie sind herzlich eingeladen, einmal zu schauen, wie viele biblische Geschichten und Motive sie erkennen können.

Besonderheiten

Spektakulär ist die Entdeckung eines winzigen Widder- und Ochsenkopfes an einem Säulenkapitell in der linken Schallöffnung an der Südseite des Turms. Diese Steinmetzarbeiten sind bisher einzigartig und könnten aus einer Laune des Steinmetzes heraus entstanden sein.

9

Kirchliche Urzelle

Kultur
5,8 km

Urzelle der Kirche im Raum Ründeroth: Ab 900 – 1000 n.Chr. begann die Besiedlung des Bergischen Landes und die Christianisierung der Bewohner. Dies war eine mühselige Arbeit. Auf den Wegen durch den Urwald der bergischen Höhen boten sich für die Missionare Stellen an, die die Wanderer passieren mussten, z. B. der Abstieg ins Tal zur Furt bei Ründeroth. Und vielleicht ergaben sich dabei Situationen, in denen die Mönche oder Missionare Gespräche mit Wanderern über Gott und die Bibel führen und praktische Hilfen bei Fragen und Problemen leisten konnten.

Vor dem Abstieg in das Ründerother Tal befinden sich noch heute auf dem Berge, dem kleinen Ortsteil Hardt (bedeutet Wald, Wäldchen), am Beginn der Wallefelder Straße, einige Gebäude mit rd. 15 Einwohnern. Es ist der Wiedenhof. Er war das frühere Pfarrgut, das den Unterhalt des Pfarrers sicherstellen musste. Die Umgebung ließ sich vom Pfarrer bewirtschaften, im Gegensatz zu den sumpfigen Flächen im Tal der Agger. Bei Hochwasser suchte sich dort der Fluss häufiger ein neues Flussbett. Übrigens existiert neben dem Pfarrhaus noch ein altes Steinhaus aus dem Mittelalter, vielleicht ein Burghaus. Der Walbach, in der Nähe des Pfarrguts, lieferte das benötigte Wasser gefahrlos für Mensch und Tier.

Die Lage des Pfarrgutes auf der Höhe lässt darauf schließen, dass eine größere Kapelle (zunächst aus Holz) im Tal in der Nähe der Furt gestanden haben muss. Deren Alter ist jedoch genauso unbekannt wie der Standort der ersten Kapelle.

Das heutige, sehr schön restaurierte Gebäude des Wiedenhofes ließ Pfarrer Johann Leopold Goes 1783 errichten. Die damaligen Bevölkerungszahlen im 19. Jahrhundert waren sehr niedrig: 1809 lebten im Ort Ründeroth 421 Menschen, davon nur 19 Katholiken. Aber schon 1859 waren die Katholiken zahlenmäßig so angewachsen, dass die Gemeinde St. Jakobus gegründet werden konnte. 1866 begann der Bau der neuen katholischen Kirche. 1893 musste sie erweitert werden.

Für den enormen Zuzug war übrigens die preußische Eisenbahn bis zum 1. Weltkrieg „verantwortlich“ (Das Eisenbahnpersonal war überwiegend katholisch).

10

Evangelische Kirche

Kirche
7,6 km

Schnellenbach: Die Zuzüge von Flüchtlingen und Vertriebenen in der Nachkriegszeit hatten Schnellenbach wachsen lassen, so dass der Ort in den 60er Jahren eine eigene Kirche bekam. Das auffälligste Merkmal der 1966 eingeweihten Kirche ist ihre Zeltform. Diese erinnert an das Motiv des wandernden Gottesvolkes und an die Herausforderung für die Kirche, beweglich und „unterwegs zu den Menschen“ zu bleiben.

Das Innere der Kirche ist sehr schlicht mit viel Holz gestaltet. Durch die daraus resultierende gute Akustik ist das Gotteshaus auch ein beliebter Ort für Musik – und Konzertveranstaltungen. Ein kupfernes Kreuz an der Stirnwand ist raumbestimmend. Die Hauptstücke Altar, Kanzel und Taufstein sind aus demselben graugrünen Stein gefertigt. 2021 wurden erstmals die Kirchenbänke durch Stühle ersetzt.

11

Kirche Heilige Familie

Kirche
10,4 km

Hardt

Hinweis

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 16 Uhr.

Kontaktadresse:
Pastoralbüro Engelskirchen
Kath. Pfarramt St. Peter und Paul
Burger Weg 7
51766 Engelskirchen

Telefon: 02263 / 3856
Mail: pastoralbuero[æt]engels-kirchen.de

12

Gedenkstätte für die Opfer der Kriege

Kultur
11,2 km

Engelskirchen

13

Wegekreuz Schulberg

Wegkreuz
12,1 km

Hardt

Rast

Gastronomie
12,2 km

Hardt: Café Felder, Hardter Hof

14

Wegekreuz

Wegkreuz
13,2 km

Miebacher Weg

15

Grab der Familie Engels

Kultur
13,8 km

Evangelischer Friedhof Engelskirchen

16

Villa Engels

Kultur
14,2 km

Engelskirchen: Mit dem Bau seiner Villa setzte Friedrich Engels, Kaufmann aus Barmen, neben der Errichtung seiner Baumwollspinnerei in Engelskirchen ein sichtbares Zeichen für den Anbruch eines neuen Zeitalters in der Region, die bisher von Erzförderung, Eisengewinnung und – bearbeitung gelebt hatte. Seine 1837 gegründete und bis 1845 errichtete Baumwollspinnerei florierte endlich, und so begann er mit dem Bau der Villa im Aggertal, die so ganz anders war. Das Steinhaus unterschied sich deutlich von den bekannten bergischen Fachwerkhäusern mit ihrer Schieferverkleidung und den grünen Schlagläden. Die Engelssche Villa symbolisierte den gesellschaftlichen Aufstieg erfolgreicher Bürger, die durch Handel reich geworden waren. Nur die Adelsfamilien in Ehreshoven und Alsbach mit ihren Schlössern aus Stein konnten noch mithalten.
Die Villa liegt in einer großzügig geschnitten Parkanlage an der Agger und gliedert sich in einen mächtigen zentralen Hauptblock mit einem dreieckigen Giebel und zwei flankierenden Wohntrakten.
Das neo-klassizistische Bauwerk verzichtet auf glänzenden Pomp. Vielmehr beeindruckt die schlichte klassizistische Hausfront ohne große Verzierungen. Gleichzeitig entdeckt der aufmerksame Betrachter sparsam verwendete gusseiserne florale Elemente am Balkon über dem Eingang sowie an den Balustraden.
Den Mittelteil, der die beiden Trakte symbolträchtig überragt, bewohnte die Familie des Fabrikherrn und ist durch die repräsentative Eingangstür zu betreten. Ein schmaler Balkon im ersten Stock über der Eingangstür erlaubt den Blick auf die Einfahrt von der Chaussee. Die Hausfront wird an beiden Enden durch Erkerbauten abgeschlossen. Auf der Rückseite der Villa fällt der dortige zentrale Erkerbau auf, der ein deutliches architektonisches Zeichen setzt.
Die beiden Nebentrakte waren für die Familien der Kinder reserviert und wurden durch je eine Tür von der Seitenfront her betreten.
Dieses große Gebäude konnte nur mit einer Dienerschar betreut werden. Diese lebte im Kellergeschoss und unter dem Dach.

Besonderheiten

Das mächtige Gebäude liegt in einem gewissen Abstand, getrennt durch einen Riegel des Kutscherwohnhauses mit Remisen, vom eigentlichen Produktionsbereich. Für die Belegschaft bedeutete dies, dass der Chef jederzeit in der Fabrik erscheinen konnte, um sich Einsicht in sein Geschäft zu verschaffen. Durch die Nähe seiner Villa entstand ein Gefühl der unsichtbaren Gegenwart des lebensbestimmenden Patriarchen.
Die Villa war bis zum Zerfall des kommunistischen Weltreiches ein „Pilgerziel“ für die kommunistische Welt. Zahlreiche Besucher aus China und der Sowjetunion machten auf ihrer Rundreise durch Europa hier Halt. Friedrich Engels jun. jedoch war nachgewiesener Maßen in diesem Prachtbau nur äußerst selten zu Familienbesuch.

Hinweis

Hinter dem Gebäudekomplex befindet sich die wunderschöne Engels-Allee, übwer die wir das Engels-Gelände besuchen.

Anhang

Ergänzend: „Das Engels – Gelände mit Villa Engels, Engel - Museum und LVR Industriemuseum Schauplatz Engelskirchen“
17

Das Engel–Museum und das LVR-Industriemuseum auf dem Rathausgelände

Kultur
14,7 km

Engelskirchen: Das 1. Deutsche Engel-Museum wurde 2015 vom Engelverein e. V. in Engelskirchen gegründet, nachdem der passionierte Engel – Sammler Johann Fischer dem Verein seine ca. 15.000 Sammelstücke vermacht hatte. Das Museum zeigt in der ehem. Schlosserei der Fa. Ermen & Engels auf mehr als 140 qm über 2.000 Engel, Bildwerke und Bücher. In sieben Abteilungen werden Themen zu den verschiedensten Aspekten des Engelglaubens, z. B. Geschichte, Religion, Volksgläubigkeit, dargestellt. Der Engel – Verein präsentiert die größte Engel – Sammlung der Welt. Dies ist offiziell durch den Eintrag im „Guinness-Buch der Rekorde“ festgestellt worden.

Etwa 100 m gegenüber befindet sich in der ehem. Textilfabrik Ermen & Engels der Schauplatz Engelskirchen des Rheinischen Industriemuseums. Hier findet der interessierte Museumsbesucher eine vollständige Wasserkraftanlage der alten Firma sowie interessante Informationen über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen am Ort.

Wechselnde Sonderausstellungen bieten weitere Möglichkeiten, in Geschichten und Geschichte von damals einzutauchen.

Ein Rundgang durch das frühere Firmengelände, auch entlang der Agger, rundet den Besuch ab – s.a. Engels-Villa auf dem Fabrikgelände.

18

Evangelische Kirche

Kirche
14,7 km

Engelskirchen

Anhang

Ergänzend: „Die evangelische Kirche in Engelskirchen“
19

Wegekreuz Edmund-Schiefeling-Platz

Wegkreuz
15,2 km

Engelskirchen

Besonderheiten

Der Platz ist nach Edmind Schiefeling benannt, einem einen katholischen Zeitungsverleger aus Engelskirchen, der entschlossen und mutig sich dem NS entgegenstellte. Er wurde, wie alle Widerständler, beleidigt, bedroht, sein Verlag, der sein Lebenswerk war, wurde ihm weggenommen. Edmund Schiefeling wurde 1. Bürgermeister von Engelskirchen nach dem II. Weltkrieg. In der Ratssitzung 1947 brach er zusammen, als es um die Neugestaltung Engelskirchens ging. Tage später erlag er seinem Herzinfarkt. -

Hinweis

Planer des Edmind Schiefeling-Platzes war der Kölner Architekt Riphahn (Weiße Siedlung, Opernhaus, Bastei u.a.), der in Engelskirchen gegen Ende des Krieges Schutz vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten suchte und ein Architekturbüro unterhielt.

20

Hl. Johannes Nepomuk

Kirche
15,6 km

Engelskirchen: (Hinweis auf Marienkapelle)

21

St. Peter und Paul

Kirche
15,8 km

Engelskirchen

Hinweis

Öfnungszeiten:
täglich 8.00-18.00 Uhr (Sommer)
täglich 9.00-17.00 Uhr (Winter)

Kontaktadresse:
Pastoralbüro Engelkirchen
Kath. Pfarramt St. Peter und Paul
Burger Weg 7
51766 Engelskirchen

Telefon: 02263 / 3856
Mail: pastoralbuero[æt]engels-kirchen.de

22

Kriegergedächtnisstätte

Kapelle
15,9 km

Friedhof Stürzenberger Weg

23

Wegekreuz und Bildstock

Kirche
16,4 km

Engelskirchen

24

Alsbacher Kreuz

Wegkreuz
16,6 km

Haus Alzbach

25

Hinweis auf Wegekreuz Spee

Kirche
16,6 km

Haus Alzbach

26

St. Rochuskapelle

Kapelle
19,1 km

Loope

27

Wegekreuz

Kirche
19,6 km

Loope (Im Hof)

28

Wegekreuz

Wegkreuz
20,2 km

Loope

29

Kirche Herz Jesu

Kirche
21,2 km

Loope

Hinweis

Öffnungszeiten:
täglich 8.00-18.00 Uhr (Sommer)
täglich 9.00-17.00 Uhr (Winter)

Kontaktadresse:
Pastoralbüro Engelskirchen
Burger Weg 7
51766 Engelskirchen

Telefon: 02263 / 3856
pastoralbuero[æt]engels-kirchen.de

30

Kreuzkapelle

Kapelle
22,8 km

Ehreshoven

31

(Ehem.) Erzgrube

Kultur
22,9 km

Hängebrücke Castor: Fast versteckt in der Landschaft verbindet eine Holzkonstruktion seit etwa 1860 den Ort Ehreshoven und das ehem. Grubengelände Kastor miteinander. Die Bezeichnung Schwungbrücke lässt ein außergewöhnliches Bauwerk erahnen. Es steht nicht so fest, wie man es erwarten könnte, sondern schwankt. Tatsächlich ist die Holzbrücke an acht Seilen aufgehängt. Und wer zügig über die Schwungbrücke unterwegs ist, verspürt schnell die Schwingungen der Konstruktion. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht die Schwungbrücke in der Landschaft. Der damalige Besitzer des Geländes wehrte sich gegen den Bau einer festen Brücke. Und so kam nur eine Holzbrücke an Seilen hängend in Betracht. Erforderlich wurde damals eine Brücke über die Agger, um die geschürften Erze rechts der Agger per Loren, die auf Schienen über die Hängebrücke ans andere Ufer der Agger zu rollen. Dort wurden sie dann auf Fuhrwerke umgeladen. Von Ehreshoven transportierten die Fuhrleute mit ihren Fuhrwerken die Erzfuhren in das 35 km entfernte Siegburg. Von dort wurde das Erz per Schiff ins Ruhrgebiet zur weiteren Bearbeitung transportiert. Bei dieser Transportart entstanden erhebliche Kosten. Mit dem Bau der Eisenbahn 1884 ins Aggertal verbilligte sich der Erztransport von Ehreshoven nach Siegburg jedoch beträchtlich. 100.000 t Erze rollten über die Hängebrücke bis zur Einstellung des Bergbaus 1926. Es verschwanden fast alle Betriebsbauten, - die kontaminierten Rückstände des Erzbergbaus jedoch blieben. Ein Kennzeichen dafür ist die artenarme Vegetation. Seit 1993 wurde ein 4,5 ha großes Gebiet zum Naturschutzgebiet Kastor ausgewiesen. Der Boden ist noch immer stark durch Schwermetalle kontaminiert. Trotzdem erwartet der Naturschutz - trotz der Kontamination -die Ansiedlung von angepassten Pflanzen. Das Betreten des Grubengeländes ist verboten.
Der Weiler Kastor liegt in unmittelbarer Nähe der Schwungbrücke.

Gaststätte Eimermacher

Gastronomie
23,3 km

Ehreshoven

32

Alte Kommende

Kultur
23,7 km

Ehreshoven

33

Kreuzkapelle

Kapelle
23,8 km

Ehreshoven

34

Schloss Ehreshoven

Kultur
23,8 km

Loope: Ehreshoven wurde erstmals als Besitz der Benediktinerabtei Siegburg erwähnt. Vermutlich hat aber bereits vorher ein steinernes Gebäude/Burg existiert. Seit 1396 gehört das Schloss Ehreshoven der Familie Nesselrode.

Erheblich um- und teilweise neu-gebaut wurde die Schlossanlage Ende des 17. Jahrhunderts. Sie erhielt ein dreiflügeliges Herrenhaus mit einer vierflügeligen offenen Vorburg.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde eine französische Gartenanlage nördlich des Schlosses angefügt. 1816 ließ Franz Graf von Nesselrode auch die Schlosskapelle wieder herrichten. Sie ist eine Privatkapelle (Privatoratorium), die der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Mit päpstlicher Erlaubnis darf nur eine Messe pro Tag gefeiert werden. Bis heute blieb Schloss Ehreshoven weitgehend erhalten. Die Familie Nesselrode blieb bis 1920 Eigentümer der Anlage. Mit dem Tod der unverheirateten Gräfin Marie Nesselrode fiel das Schloss an die Rheinische Ritterschaft unter der Bedingung, dass ein Damenstift für „bedürftige, katholische, adelige Fräuleins“ einzurichten sei. Damit sollte Altersarmut unter unverheirateten katholischen adeligen Damen verhindert werden.

1924 wurde das Stift von der Rheinischen Ritterschaft eingerichtet. Bis heute wird der Stiftungszweck erfüllt.

Ziel

Schloss Ehreshoven

Ziel
23,8 km

Ehreshoven

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