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Von Dom zu Dom im Bergischen Land Von Dom zu Dom im Bergischen Land

Von Dom zu Dom im Bergischen Land

Entfernung in Kilometer
35 km
Dauer in Stunden
4–5 Std
Steigung in Höhenmeter
900 Hm
Anzahl der Orte
16 Orte

Tourübersicht

Start Sülztaler Dom St. Lucia - Immekeppel Linie Ziel Altenberger Dom - Altenberg

Charakteristik

Streckentour städtisch Bergisches Land

Streckentour, hauptsächlich durch städtisches Gebiet. Die Tour beginnt im Sülztal und verläuft dann bergauf- und bergab entlang von grünsaftigen Weiden, durch Weiler und Dörfer mit typisch bergischen Fachwerkhäusern bis ins Dhünntal zum Altenberger Dom.

Schwierigkeitsgrad

anspruchsvoll 4–5 Std 900 Höhenmeter

Anspruchsvoll. Die Tour ist speziell für trainierte Fahrer gedacht; es gibt immer wieder Steigungen bis zu 16%. Ein Befahren mit dem E-Bike ist möglich; aufgrund der regelmäßigen Steigungen sollte der Akku leistungsstark oder ein Ersatz-Akku im Gepäck sein. Zwischen den

Hintergrund

kulturell

Die Tour startet in Immekeppel am Sülztaler Dom und endet in Altenberg am Altenberger Dom. Dazwischen gibt es regelmäßig Bergrücken, die man überwinden muss. Den Hauptteil der Strecke fährt man auf Nebenstraßen; gelegentlich kreuzt man auch größere Verbindungsstraßen. Der Weguntergrund ist durchgehend geteert. Gut ausgebaute Radwege gibt es selten.

Rund sechs Kilometer vor Immekeppel gibt es in Hoffnungstal einen Bahnhof, wo die Regionalbahn 25 in Richtung Meinerzhagen und Köln hält. Am Ziel muss man zusätzlich rund 10 Kilometer über Odenthal, Schildgen bis nach Köln-Dünnwald fahren, um zu der KVB Linie 4 zu kommen, die nach Leverkusen Schlebusch oder nach Köln fährt.

Alternativ kann man über Odenthal ins 10 Kilometer entfernte Bergisch Gladbach fahren, wo die S 11 Richtung Köln und Düsseldorf hält.

Für E-Bike Fahrer erwähnenswert: Grundsätzlich ist die Strecke auch mit dem E-Bike befahrbar. Wegen diverser Anstiege, zusätzlich zur Wegstrecke insgesamt, muss der Akku voll und ausdauern beziehungsweise hochwertig sein. Bei Erstellung der Tour wurde keine ausgewiesene Akku-Ladestelle entdeckt.

Tipp: Es gibt unterwegs immer wieder Gaststätten oder Cafés, die man ansteuern und nach einem Stromanschluss fragen kann. So könnte man das Zweckmäßige mit dem Schönen verbinden: Während der Akku aufgeladen wird, genießt man eine Tasse Kaffee oder Tee mit Bergischen Waffeln.

Thomas Pfeiffer

Start

Sülztaler Dom St. Lucia - Immekeppel

Start
0 km
1

SÜLZTALER DOM – ST. LUCIA

Kirche
0 km

Immekeppel: Urkundlich wird die Siedlung das erste Mal Anfang des 12. Jhd. erwähnt; damals noch unter dem Namen „Sulsen“. Einige Jahrzehnte später berichtet man schon von einer Kapelle („Capella in Sulse“) im Ort. Dieser religiöse Mittelpunkt bewirkte, dass sich immer mehr Menschen in diesem damals sumpfigen Landschaftsteil ansiedelten.

Anfang des Industriezeitalters vergrößerte sich die Siedlung enorm, da in der Gegend Erze – unter anderem auch Blei für den Kölner Dombau – abgebaut wurden.

Seit 1845 war Immekeppel eine selbständige Pfarrei, die vorher zu Bensberg zugehörig gewesen war. Die stark wachsende Kirchengemeinde brauchte damals dringend einen neues Kirchengebäude. Dieses wurde durch viel Eigenleistung der Gemeindemitglieder fertig gestellt. Im Jahr 1887 fand im Sülztaler Dom der erste Gottesdienst statt. Heute ist die Ortschaft Immekeppel der Stadt Overath und die katholische Gemeinde Immekeppel dem Pfarrverband Overath zugehörig.

www.sankt-lucia.de

2

St. Lucia - Immekeppel - SÜLZTALER DOM – ST. LUCIA

Kirche
0 km

Immekeppel

3

Streckenverlauf hinter Immekeppel - SÜLZTALER DOM – ST. LUCIA

Kirche
0 km

Immekeppel: Hinter Immekeppel steigt die Nebenstraße mit bis zu 14% in Serpentinen an, um auf dem Bergrücken in Richtung Hohkeppel zu führen

4

ST. LAURENTIUS

Kirche
6,5 km

Hohkeppel: Die dreischiffige Pfeilerbasilika wurde im 12. Jhd. errichtet. Im 15. Jhd. wurde sie zur Pfarrkirche ernannt. Der heilige Laurentius war im dritten Jahrhundert Diakon der Gemeinde in Rom. Während einer Christenverfolgung im Jahr 258 soll er, der Legende nach, das Vermögen der Gemeinde an die Armen verteilt haben, um den Kirchenschatz nicht dem Kaiser überreichen zu müssen.

Hinweis

Hohkeppel ist ein kleiner idyllischer Ort, an dem man gut verweilen kann. Am Laurentiusplatz und auf dem Kirchgelände gibt es Sitzmöglichkeiten. Es sind auch Tafeln vor Ort, um in der Gegend wandern zu gehen.

www.kuladig.de

5

Kreutzweg vor Hohkeppel - ST. LAURENTIUS

Kultur
6,5 km

Hohkeppel: Vor Hohkeppel fährt man auf dem Kreutzweg in Richtung Ortschaft. Dort gibt es neben der Straße Pilgertafeln zu sehen, die die Leiden Christi zeigen.

6

WEGEKARTE

Tipp
6,5 km

Hohkeppel: Am Laurentiusplatz gibt es eine Orientierungskarte für Radfahrer.

www.radregionrheinland.de

7

WEGEKARTE

Tipp
6,5 km

Hohkeppel

8

Hohkeppel - GASTHOF HOHKEPPLER HOF

Tipp
6,6 km

Hohkeppel: In Hohkeppel gibt es ein Restaurant.

9

ST. ANTONIUSKAPELLE

Kirche
10,3 km

Waldbruch: Auf dem Weg in Richtung Schmitzhöhe steht auf dem Bergrücken die Antoniuskapelle direkt neben der Hauptstraße.

Die Waldbrucher Kapelle wurde in ihrer heutigen Form im 17. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet.

Sie ist dem heiligen Antonius geweiht, der als Priesterheiliger angerufen und darüber hinaus in dieser bäuerlich geprägten Region auch gegen Viehseuchen in Anspruch genommen wird.

lindlar.qr-nrw.de

10

ST. SEBASTIANUS

Kirche
14,3 km

Schmitzhöhe: Schmitzhöhe ist ein Ortsteil von Lindlar. Der Ortsname weist auf einen Schmied hin.

Hier steht die Kirche St. Sebastianus, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde.

Besonderheiten

Neben der Hauptkirche steht die Rochus-Kapelle. Sie wurde dem heiligen Rochus von Montpellier geweiht. Als im 17. Jahrhundert im Bergischen Land die Pest besonders schlimm wütete, wurde die Kapelle in Schmitzhöhe mit insgesamt vier weiteren (Sand bei Bergisch Gladbach, Kemmerich, Heiligenhaus und Loope) Rochuskapellen – auch Pestkapellen genannt - gebaut.

Hinweis

Im Ort gibt es eine lange Tradition der St. Sebastianus Schützenbruderschaft, die 1928 offiziell als Verein gegründet wurde.

www.kuladig.de

11

ZUR SCHMERZHAFTEN MUTTER

Kirche
21,5 km

Biesfeld: Der Name Biesfeld geht auf „Beestfeld“ beziehungsweise „Beissfeld“ zurück, was in etwa „Feld von geringem Ertrag“ heißt. Der Mittelpunkt der Kirchengemeinde ist die Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Mutter. Seit ungefähr dem 17. Jhd. ist Biesfeld als Wallfahrtsort bekannt; Anfang des 18. Jhd. wurde die heutige Wallfahrtskirche im neugotischen Stil gebaut.

Besonderheiten

Über dem Altar zieren sieben Sterne - sinnbildlich die sieben Schmerzen Mariens - die Decke. Der Wallfahrtsbrauch wird auch heute noch jährlich im Frühjahr fortgesetzt.

Hinweis

Die sieben Schmerzen sind:

1. Darstellung Jesu im Tempel mit Weissagung Simeons

2. Flucht nach Ägypten vor dem Kindermörder Herodes

3. Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel

4. Begegnung zwischen Jesus und seiner Mutter am Kreuzweg

5. Das Ausharren unter dem Kreuz Jesu (Kreuzigung und Sterben Christi)

6. Kreuzabnahme und Übergabe des Leichnams an Maria (Beweinung Christi)

7. Grablegung Jesu.

gemeinden.erzbistum-koeln.de

12

ST. ANTONIUS EINSIEDLER

Kirche
27,6 km

Bechen: Die heutige Kirche ist noch jung; sie wurde 1976 gebaut. Der Architekt Faber hat das Bauwerk geplant. Im Jahr 1977 fand, nach der Einweihung, die erste Messe in der neuen Kirche von Bechen statt. Insgesamt kann der Ort auf eine 800 jährige Kirchengeschichte zurück blicken; im 12/13 Jahrhundert baute dort die erste Kirche.

Die Kirchenarchitektur ist zweigeteilt: Der Kirchenturm der ursprünglichen Kirche steht mit ein wenig Abstand zum modernen Gebäudeteil, das wiederum auch alte Kirchenteile enthält.

Die Kirche ist dem heiligen Antonius Einsiedler geweiht. Antonius der Große war Mönch und Einsiedler. Er wird auch Antonius Abbas oder „Vater der Mönche“ genannt.

www.antonius-bechen.de

13

ST. MICHAEL

Kirche
30,4 km

Nechen: St. Michael gehört zur Katholischen Pfarrgemeinde Altenberg. Der moderne Kirchenbau wurde von dem bekannten Architekten Bernhard Rotterdam geplant. Im Februar 1963 wurde die Kirche eingeweiht; Schutzpatron ist der heilige Michael.

Das Gotteshaus umfasst den Kirchturm, den Saal, Jugendräume und die Sakristei. Im geschlossenen geplanten Bauwerk gibt es einen begrünten Innenhof.

Besonderheiten

Das Kircheninnere ist mit vielen schönen Kirchenfenstern ausgestattet, die unter anderem Motive aus der Schöpfungsgeschichte zeigen.

www.glasmalerei-ev.net

14

ALTENBERGER DOM

Kirche
35 km

Altenberg: Nach einer rasanten Abfahrt auf den Serpentinen erreicht man das Ziel der Tour den Altenberger Dom. Neben dem bekannten Bauwerk gibt es im nahen Umfeld auch Gastronomie und einen Märchengarten. Der große Parkplatz lässt ahnen, dass dies eine Pilger- und Anlaufstelle für viele Gläubige und Touristen ist.

Der Altenberger Dom wird auch immer wieder „Bergischer Dom“ genannt. Er ist eine ehemalige Zisterzienser-Abtei zwischen dem 11. Und 18. Jahrhundert.

Heute ist gehört die Pfarrkirche der Katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Altenberg an. Der Dom wird – seit Anordnung des preußischen Königs – simultan auch von evangelischen Christen genutzt.

Besonderheiten

Das um 1400 fertiggestellte Westfenster ist das größte gotische Bleiglasfenster nördlich der Alpen. Es zeigt das himmlische Jerusalem; die Stifter des Fensters (Anna von der Pfalz und Wilhelm II. von Berg) sieht man kniend in der Zentralgruppe der Glasmalerei.

www.altenberger-dom.de

15

ALTENBERGER DOM

Kirche
35 km

Altenberg

16

ALTENBERG

Tipp
35 km

Altenberg: Auf dem weitläufigen Gelände gibt es diverse Gaststätten, Wiesenflächen mit Sitzgelegenheiten, einen Märchenwald (Eintritt: Kinder 3,00; Erwachsene 4,50 Euro),ausgeschilderte Wanderwege und ein Informationsbüro.

Hinweis

Vom Ziel aus muss man zusätzlich rund 10 Kilometer über Odenthal, Schildgen bis nach Köln-Dünnwald fahren, um zu der KVB Linie 4 Richtung Leverkusen Schlebusch oder nach Köln zu kommen.

Alternativ kann man über Odenthal ins 10 Kilometer entfernte Bergisch Gladbach fahren, wo die S 11 Richtung Köln und Düsseldorf hält.

Ziel

Altenberger Dom - Altenberg

Ziel
35 km
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