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Kirchenkultour zur Tulpenzeit Kirchenkultour zur Tulpenzeit

Kirchenkultour zur Tulpenzeit

Entfernung in Kilometer
64 km
Dauer in Stunden
6–7 Std
Steigung in Höhenmeter
527 Hm
Anzahl der Orte
13 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel S-Bahnhof Düsseldorf Hellerhof

Charakteristik

Rundtour städtisch familienfreundlich Erftkreis

Rundtour, hauptsächlich durch städtisches Gebiet. ländlich, an Rhein und Erft entlang, Radwege, Wirtschaftswege, Waldwege, wenig Straßen

Schwierigkeitsgrad

entspannt 6–7 Std 527 Höhenmeter

Entspannt. Insgesamt eine leichte Tour, die einige wenige Anstiege hat.

Hintergrund

kulturell

Durch die Urdenbacher Kämpe geht es am Rhein entlang, durch kleine Ortschaften, über die Fleherbrücke zur Erft. Der Erft folgen wir bis zur Museumsinsel Hombroich. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Schloss Reuschenberg, welches im Privatbesitz ist,und zur Corneliuskapelle. Weiter geht es dann bis zur Museumsinsel Hombroich. Hierfür sollte man eine extra Tour einplanen, da man sich hier mehrere Stunden aufhalten kann. Ab hier geht es Richtung Kapellen/Vierwinden. Zur Zeit der Tulpenblüte findet man hier viele Tulpenfelder, und es ist eine wahre Blütenpracht. Die Tulpenfelder dienen zur Züchtung und Vermehrung der Tulpenzwiebeln. Durch Kapellen kommen wir dann kurz wieder an die Erft, und weiter geht es zum Kloster Langwaden. Schloss Hülchrath, das in der Nähe liegt erreichen wir als nächstes. Am Wassergraben sieht man Nutrias. Der Ort Hülchrath hat viele Denkmalgeschütze Häuser. Von Hülchrath aus geht es über Wald und Feldweg nach Gohr, Nievenheim und Zons. Mit der Fähre geht es auf die andere Rheinseite. Von hier geht es dann zum Startpunkt zurück.

Einkehrmöglichkeiten existieren in Kapellen, Kloster Langwaden, Gohr und Zons.

Die wurde gefahren und ausgearbeitet von Resi Maassen.

Max Moll

Start

S-Bahnhof Düsseldorf-Hellerhof

Start
0 km

Hellerhof: Hier kann man bequem per Bus und Bahn anreisen!

1

St. Cyriakus

Kirche
18,7 km

Grimmlinghausen: Wo zuvor eine Kapelle stand wurde im 15. Jahrhundert eine erste Kirche St. Cyriakus errichtet.

1861 wurde eine neogitische Kirche gebaut, die allerdings weiter nördlich enstand, da sich die ganze Siedlung verschoben hatten.

Nach dem Krieg musste eine Neubau errichtet werden, wobei der neugotische Turm erhalten blieb.

Besonderheiten

Das Altarkreuz wird Gabriel Grupello zugeschrieben und stammt vermutlich aus dem Jahr 1700.

erftmuendung.de

2

Schloss Reuschenberg

Kultur
22,9 km

Reuschenerg: Der Name Reuschenberg bezieht sich auf ein Adelsgeschlecht und ist bis heute der Name des Stadtteils.

Erste Hinweise auf das Schloss bzw. einen "Hof der Ritter" lassensich bereit im 13. Jahrhundert finden.

1837 wurde das Haus und Gut Selikum an Carl von Boselager verkauft, da der eigentliche Landesrentmeister Arnold von Braumann 1814 in der Erft ertrank ohne Nachkommen zu hitnerlassen.

1912 wurde das gesamte Ensemble an die Stadt Neuss verkauft. 2009 ging es in Privatbesitz über.

Besonderheiten

In den Nebengebäuden werden regelmäßig Kunst- und andere Kulturobjekte ausgetellt.

3

Corneliuskapelle

Kirche
23 km

Selikum: Im Rahmen von Sanierungsarbeiten 1985/1986 wurden römische Dachziele und Keramikscherben gefunden, die auf Spuren bis in das 10. Jahrhundert hinweisen.

Dabei wurden im Inneren der Kapelle auch zwei vollständig erhaltene menschliche Skelette gefunden. Diese weisen darauf hin, dass die Kapelle ursprünglich eine Eigenkirche war.

Erstmals schriftlich wird die Kapelle 1573 als Stiftung einer Freifräulein Reuschenberg erwähnt. Damit existiert ein enger Zusammenhang zum benachbarten Schloss Reuschenberg.

Nach Kriegsschäden wurde die Kapelle 1950 vollständig renoviert.

Besonderheiten

Büste: um 1700; Eichenholz; Cornelius als Papst mit Tiara, Patriarchenstab und Horn; die ursprünglich in ihr aufbewahrte Reliquie ist in die Vorderseite der Konsole an der rechten Chorwand eingelassen worden.

gemeinden.erzbistum-koeln.de

4

Stiftung Insel Hombroich

Kultur
28,6 km

Hombroich: Die von Karl-Heinrich Müller gegründete Stiftung Insel Hombroich in Neuss umfasst die Museums Insel Hombroich, die Raketenstation Hombroich und das Kirkeby-Feld.

Die Museumsinel zeigt zahlreiche Bilder des Mittelalters bis zur Neuzeuit, fernöstliche Kunst und auch archäologische Objekte.

Die Raktenstatin und das Kirkeby-Feld sind nur im Rahmen von Führungen zu entdecken.

Hinweis

Um die gesamte Insel zu erleben,sollte ein ganzer Tag eingeplant werden.

www.inselhombroich.de

5

Tulpenfelder I

Tipp
31,5 km

Den Blick schweifen lassen und die Tulpenfelder erleben.

Ein Moment der Ruhe und des Verweilens.

6

Tulpenfelder II

Tipp
34 km

Zur Zeit der Tulpenblüte findet man hier viele Tulpenfelder. Es ist eine wahre Blütenpracht, die es zu bestaunen gibt.

Die Tulpenfelder dienen zur Züchtung und Vermehrung der Tulpenzwiebeln.

7

Kloster Langwaden

Kirche
38,9 km

Langwaden: Erstmals wird das Kloster 1173 erwähnt. Nonnen des Prämonstratenserordens waren auf Wunsch von Graf Wevelinghofen hierhin gekommen.

1802 wurde das Kloster unter Napoleon säkularisiert, also verstaatlicht, die Kirche abgerissen und die Nonnen vertrieben.

1964 zogen Zisterzienser ein und bauten das Klosterleben wieder auf.

Besonderheiten

Bei Ausgrabungsarbeiten in den 60er Jahren wurde ein Steinkreuz aus dem 12 Jahrhundert gefunden, das damit zur Gründung Langwadens gehört.

www.klosterlangwaden.de

8

Hülchrath

Kultur
40,2 km

Hülchrath: Hülrchrath bestand bereit um 900 und war eine Flachsiedlung zum Schutz gegen Wikindger.

Heute gehört ist Hülchrat eine Stadteil von Grevenbroich und zählt ca. 720 Einwohner.

9

St. Sebastian

Kirche
40,4 km

Hülchrath: St. Sebastian wurde als 1911 bis 1912 als dreischiffige neoromanische Basilika neben der alten Pfarrkirche errichtet.

Besonderheiten

Besonders sehenswert sind die Bleiglasfenster, die beim Bau der Kirche von Bürgern und Vereinen aus Hülchrath gestiftet worden sind.

gemeinden.erzbistum-koeln.de

10

Schloss Hülchrath

Kultur
40,6 km

Hülchrath: Das Schloss Hülchrath ist eng mit der Geschichte des Ortes Hülchrath verwoben.

Eine erste schriftliche Erähnung einer stark befestigten Burg findet sich um 1120.

1314 kaufte der Kölner Erzbischof Hineirch von Virneburg die Grafschaft für 30.000 Pfund Silber. Damit war es den Erzbischöfen möglich, den bisher isolierten Besitz von Köln und Krefeld durch eine Landbrücke zu verbinden.

Nachdem das Schloss im Laufe der Jahre durch zahlreiche Personen gekauft wurde, ging es letztmalig 1954 in den Besitz von Familie Wennmacher über.

www.schlosshuelchrath.com

11

St. Odilia

Kirche
45,9 km

Gohr: St. Odilia stammt ursprünglich asu dem 11. und 12. Jahrhunder. 1891-1893 wurde eine romanischer Vorbau errichtet.

Die Hl. Odilia wurde um 660 als blinde Tocher des Herzog Attich geboren. Da dies als Schande für die Familie galt, wollte er seine Tochter entweder töten oder wegbringen.

Dies konnte die Mutter verhindern und brauchte das Kind in das Kloster Palma nahe Besancon. Hier erhielt Odilia während der Taufe ihr Augenlicht zurück.

Als Versöhnunggeste schenkte der Vater ihr die Hohenburg, wo Odilia um 690 das Augustiner-Chorfrauenstift Odilienberg gründetre.

Besonderheiten

Als besonders wertvoll gelten der romanische Taufstein aus dem 12. Jahrhundert und die barocke Madonna mit stehendem Jesusknaben. Die Skulptur soll eine Arbeit des am Düsseldorfer Hof des Kurfürsten Jan Wellem tätigen Bildhauers Gabriel de Grupello (1644-1730) sein.

www.dormagen-nord.de

12

Zons

Kultur
59,1 km

Zons: Der Altstadtbereich beeindruckt durch die erhalten gebliebene geschlossene mittelalterliche Struktur. Allerdings ist aufgrund von Stadtbränden keines der Häuser älter als 400 Jahre. Die alte Windmühle auf der Stadtmauer und die Anlagen des Schlosses Friedestrom tragen ebenfalls zum wunderschönen historischen Erscheinungsbild bei.

13

Gaststätten und Eisdielen - Zons

Tipp
59,1 km

Zons: In den schönen Gassen der Altstadt laden zahlreiche schöne Cafés und Lokale zu einer Pause ein.

Ziel

S-Bahnhof Düsseldorf Hellerhof

Ziel
64 km

S-Bahnhof Düsseldorf Hellerhof: Die Rundtour endet wieder hier.

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