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Von Meckenheim ins Ländchen der Drachenfelser Von Meckenheim ins Ländchen der Drachenfelser

Von Meckenheim ins Ländchen der Drachenfelser

Entfernung in Kilometer
42 km
Dauer in Stunden
4–6 Std
Steigung in Höhenmeter
638 Hm
Anzahl der Orte
26 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel Bahnhof Meckenheim

Charakteristik

Rundtour ländlich Rheinschiene

Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Abwechslungsreiche Strecke durch eine Kultur- und Kirchenlandschaft mit eigenem Charakter.

Schwierigkeitsgrad

anspruchsvoll 4–6 Std 638 Höhenmeter

Anspruchsvoll. Längere Tour mit sanften Abfahrten und Steigungen.

Hintergrund

kulturell

Das Drachenfelser Ländchen war einst ein eigener kleiner Verwaltungsbezirk Kurkölns, den die Herren von Drachenfels im frühen 14. Jh. als „Burggrafschaft Drachenfels“ gründeten, als sie von der Burg Drachenfels ins Linksrheinische herüberzogen. Sie residierten in der Wasserburg Gudenau, die für die Region zentrale und repräsentative Funktionen besaß. Es ist das Gebiet, durch das auch unsere Tour führt und eine interessante Reihe unterschiedlicher Kirchen präsentiert. Wir fahren von Meckenheim durch die Swistniederung herauf auf die Höhe von Wachtberg und bergab über Gimmersdorf nach Pech, Von dort geht es im Bogen etwas bergauf nach Villip und Holzen und über Adendorf wieder zurück nach Meckenheim

Kölner Kirchenradler

Start

Bahnhof Meckenheim - Alter Bahnhof

Start
0 km

Meckenheim: Der alte Bahnhof in Meckenheim ist ein idealer Startpunkt für Touren in die Voreifel und das Gebiet auf den Höhen zum Ahrtal. Er lässt sich sowohl mit der Bundesbahn as auch mit dem Auto sehr gut erreichen.

1

St. Johann Baptist

Kirche
1 km

Meckenheim: Das bisweilen als „Apfelstadt“ oder „Beamtenschlafburg“ bezeichnete Meckenheim ist Tor zur Ahr-Eifel und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits 853 wird der Ort erstmals in einer Schenkungsurkunde an das bedeutende Bonner Stift St. Cassius, vom dem heute noch die Bonner Münsterkirche zeugt, erwähnt. Übrigens war auch das Kölner Stift Maria ad Gradus bedeutender Lehensherr in Meckenheim. Dass Meckenheim auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, zeigt ein den Matronen geweihter Stein aus der Römerzeit, der im alten Kirchbau beim Abbruch gefunden wurde. Eine Kopie befindet sich neben dem Haupteingang am Turm. Die Kirchengründung geht wohl auf das 9. Jh. zurück. Ältester heutiger Bauteil ist der romanische Turm aus dem 12./13. Jh. Wie vielerorts wurde die alte romanische Kirche im 19. Jh. zu klein, so dass 1889 die alte zweischiffige Kirche niedergelegt und an den alten Turm ein neugotisches Gotteshaus angebaut wurde. Aus dem gleichen Grund wurde die Kirche nochmals in den 1970er Jahren durch ein Querschiff und einen neuen Chorraum erweitert.

2

Lehrer Welsch - St. Johann Baptist

Kultur
1 km

Meckenheim: Übrigens war der in Köln nicht erst durch einen Karnevalsklassiker berühmte Lehrer Welsch ein gebürtiger Arzdorfer, der in Meckenheim die Rektoratsschule von 1861 bis 1863 besuchte.

3

Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere

Kirche
4,8 km

Ersdorf Altendorf: Unser nächstes Ziel ist ebenso alt. Die Gründung von Ersdorf/Altendorf wird bis in das 9. Jh. datiert. Am Ort führte die Aachener-Frankfurter Heerstraße vorbei, die uns bei den nächsten Ortschaften nochmals begegnen wird.Die Kirchengründung wird im 11. Jh. vermutet und ist seitdem dem Hl. Jakobus dem Älteren geweiht. Die alte romanische Kirche traf am 1. März 1869 der Blitz und mit ihr auch die Gemeinde, die nun die Mittel für einen Kirchenneubau aufbringen musste. Zwischen 1877 und 1879 wurde durch den Bonner Architekten Carl Schubert ein Kirchenbau in Stil der damals vorgeschriebenen Neugotik errichtet. Infolge der Auseinandersetzungen im Kulturkampf konnte die Weihe der Kirche erst ein Jahrzehnt später, am 19. Juni 1890 erfolgen. 1956/57 wurde die Kirche nach Westen nochmals erweitert und 1974/75 mit einer neuen Orgel ausgestattet.

Besonderheiten

Eine Pietà aus dem 16. Jh. aus der alten Kirche

4

Kreuzwegstationen - Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere

Kultur
4,8 km

Ersdorf Altendorf: Im Ort und in der ortsnahen Umgebung von Ersdorf und Altendorf sind eine Reihe sehenswerter Kreuzwegstation erhalten, die bis in das frühe 18. Jh. zurückreichen. Sie zeugen von einem reichen und vielfältigen religiösen Leben, das sich nicht nur auf Kirche und Kirchhof begrenzte.

5

St. Walburga

Kirche
7,6 km

Gelsdorf: Gelsdorf geht in seiner Geschichte ebenso wie seine Nachbardörfer auf das 9.Jh zurück, hier bezeugt durch urkundliche Ersterwähnung, Kirchlich befinden wir uns jetzt nicht mehr auf erzbischöflichen Kölner Territorium, sondern im Bistum Trier. Ein erster Kirchbau wir bereits 877 erwähnt. Die heutige Kirche geht auf das frühe 18. Jh. zurück, der Turm wird 1718 neu errichtet, das Langhaus wohl 1738, zu dem 1888 noch eine Sakristei hinzukam. Die Kirche ist der Hl. Walburga geweiht, die als eine besondere Heilige des frühen Mittelalters in Süddeutschland, und auch hier ca. 50 km weiter in Walberberg am Vorgebirge verehrt wird. Im Jahre 2009 fand eine umfassende Renovierung der Außenbereiche statt.

Besonderheiten

Ein Vesperbild im Hochaltar bildet neben Maria und Jesus auch Johannes den Täufer ab.

6

Schloss Gelsdorf - St. Walburga

Kultur
7,6 km

Gelsdorf: Gleich am Ortanfang entdecken wir auf unserer Rundreise die für den Ort weitläufige Anlage des Schlosses Gelsdorf, das im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt wird. Die bis heute erhaltene spätbarocke Gestalt des Schlosses stammt von 1766. Nach einem verheerenden Brand 1979, der das ganze Schloss vernichtete, wurde die Anlage mit großem Engagement privatwirtschaftlich wiederhergestellt.

7

St. Cosmas und Damian

Kirche
10 km

Eckendorf: Weiter unterwegs im Bistum Trier kommen wir nach Eckendorf. Der Ort wird bereits im 8. Jh. in einer Urkunde des Klosters Lorsch erstmals erwähnt und auch das Bonner Stift St. Cassius scheint schon seit dem 9. Jh. hier mit Besitzungen vertreten zu sein. Obwohl anzunehmen ist, dass es bereits in dieser Zeit eine Kirche- oder Kapelle gab, wird die Gründung einer dem Hl. Johannes d. T. geweihte Kapelle für das 14. Jh. genannt. Fest steht, dass die Gemeinde spätestens seit dem 15. Jh. eine den Hll. Cosmas und Damian Kirche besaß, die dem Bonner Stift St. Cassius unterstellt war. Der heutige Kirchenbau wurde 1893/94 als neugotischer Saalbau errichtet.

Besonderheiten

Sehenswert sind die alten Grabkreuze auf dem Kirchhof, zu denen auch ein Kreuz aus dem frühen 18. Jh. gehört, das sich auf die Jakobus-Wallfahrt bezieht.

8

Krönungsstraße - St. Cosmas und Damian

Kultur
10 km

Eckendorf: Eckendorf war immer schon Durchgangsland. Heute ist es die A 61, die wenige 100m am Ort vorbeiführt, übrigens auf der Trasse der ehemals geplanten Eisenbahnstrecke zwischen Liblar und dem Ahrtal, die 1936 als eine der ersten Radfahrfernwegstrecken (!) eingerichtet wurde. Historisch bedeutender aber ist der Verlauf der Krönungstraße von Frankfurt nach Aachen, die den Ort durchlief. Sie ist heute noch als Naturweg auf die Höhe herauf eingerichtet und kann bei trockenem Wetter auch mit dem Fahrrad bewältigt werden (alternativ geht es weiter auf der Landstraße). Auf ihrem Verlauf kommen wir auf der Höhe an dem sog. Schutzengelkreuz aus dem 16. Jh. vorbei. In der Nähe befanden sich ein Siechenhaus aber auch die Gerichtsstätte und der Galgen.

9

St. Georg

Kirche
13 km

Fritzdorf: In Fritzdorf treffen wir auf eine dem Hl. Georg geweihte Kirche, die zwischen 1718 und 1724 erbaut wurde. Doch ist sie nicht der erste Kirchbau. Bereits im 13. Jh. wird eine Kirche in Fritzdorf erstmals erwähnt, die wahrscheinlich unter dem himmlischen Patronat Mariens und ganz sicher unter dem weltlichen der Abtei Prüm stand. Von dieser Verbindung zum Kloster Steinfeld zeugt eine Reliquie des Hl. Hermann Josef von Steinfeld.

Wohl mit dem Bau der heutigen Kirche wird der Hl. Georg als erster Pfarrpatron eingeführt und erstmals 1676 dokumentiert. Von der ursprünglich barocken Gestalt der heutigen Kirche ist nur noch wenig zu finden. So wurden die Fenster und die Innenausstattung Anfang des 20. Jh. „entrümpelt“ und neugotisch erneuert, der Turm bekam nach 1945 ein flaches Zeltdach.

10

Der Fritzdorfer Goldbecher - St. Georg

Kultur
13 km

Fritzdorf: Legendär ist der Fund des sog. „Fritzdorfer Goldbechers“, den ein Landwirt 1954 oberhalb der Ortschaft in der Nähe der schon erwähnten Königsstraße fand. Immerhin ist er aus purem Gold und stammt aus der Zeit um 1600 v. Chr. Er gehört zu den frühen Kulturfunden im Rheinland und ist heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn zu bestaunen.

11

St. Jakobus

Kirche
18 km

Werthoven: In Werthhoven kommen wir zu einer der ältesten Kirchen dieser Region, zur der dem Hl. Jakobus geweihten Kapelle. Der Ort hieß bis in die 1930er Jahre Pissenheim (Piscina: röm. Brunnen)und reicht in seinen Ursprüngen bis in die römische Zeit zurück. Sein heutiger Name wird in Verbindung gebracht mit dem „Werther Hof“, der ab dem 17. Jh. zum Kloster Nonnenwerth gehörte.

Über dem Türsturz der kleinen Kirche befindet sich die Jahreszahl 898, ein ungewöhnliches Alter für eine kleine Kapelle. Tatsächlich gehört sie zu den ältesten Kirchen der Region und geht auf eine Eigenkirche eines fränkischen Hofes aus dem 7./8. Jh. zurück. Der kräftige Turm dominiert gegenüber dem eher kleinen Kirchenschiff. Die Glocken stammen aus dem 15. und 16. Jh., Altar und Ausstattung aus der Barockzeit. Wie in vielen Kirchen im Drachenfelder Ländchen findet sich auch hier eine Sebastianus-Figur, die aus dem 17. Jh stammt.

12

Der geheimnisvolle "Ball" - St. Jakobus

Kultur
18 km

Werthoven: Auf der Höhe zwischen Werthhoven und Berkum thront er und ist von Weitem zu sehen, der geheimnisvolle "Ball" von Wachtberg. Es handelt sich um eine umkleidete Großradaranlage des Fraunhofer-Instituts. Vorläufer war die 1955 gegründete "Gesellschaft zur Förderung der astrophysikalischen Forschung e.V."

13

St. Gereon - Die Kirchen in Berkum

Kirche
18 km

Wachtberg-Berkum: Eine besondere ökumenische Verbundenheit besteht in Wachtberg-Berkum. Hier ist in den 1970er Jahren eine neue große Katholische Kirche unter dem Patrozinium der Gottesmutter erbaut worden, so dass die alte, dem Hl. Gereon geweihte Kirche ab den 1980er Jahren der evangelischen Gemeinde übergeben werden konnte. Hörbarer Ausdruck der Verbundenheit ist das historische Geläut in der alten Gereonskirche, das von beiden Gemeinden genutzt wird.

Die Kirchengründung geht bis ins Mittelalter zurück, der heutige Kirchenbau wurde von 1770 bis 1783 errichtet. Der Altar ist fast noch ein Jahrhundert älter. Er stammt aus dem 17. Jh. aus der Kirche St. Peter und Paul in Palmersheim und wurde von dort in den 1960er Jahren übernommen.

Besonderheiten

Eine Besonderheit ist das dreistimmige Geläut der alten St. Gereonskirche, dessen älteste Glocke im 14. Jh. Jahrhundert gegossen wurde. Sie dürfte die älteste Glocke im Drachenfelser Ländchen sein. Die beiden weiteren größeren Glocken stammen aus den Jahren 1681 und 1719.

14

Burg Odenhausen - Die Kirchen in Berkum

Kultur
18 km

Wachtberg-Berkum: Lohnenswert ist ein Abstecher zur Wasserburg Odenhausen ca. 500 Meter oberhalb der Kirche am Ortsrand. Die wohl schon seit dem 10./11. Jh. bestehende Befestigung wird urkundlich erstmals im frühen 14. Jh. erwähnt. Mitte des 16. Jh. wird sie unter Ludwig von Blankart im Renaissancestil umgebaut und ist bis heute so erhalten. Trotz ihrer hohen Lage werden die Wassergräben von eigenen Quellen gespeist. Ihr Name geht auf die Herren von Odenhausen zurück, die die Burg von der Benediktinerabtei Siegburg als Lehen hatten.

15

Kapelle St. Josef - St. Josefs-Kapelle

Kirche
22,9 km

Gimmersdorf: In Gimmersdorf überrascht uns ein kleines historisches Fachwerkensemble und mittendrin die malerische, dem Hl. Josef geweihte Kapelle. Das Kirchlein stammt aus dem Jahre 1713, ebenso ist die Ausstattung aus der Barock- und der Rokokozeit der Folgejahre. Hierzu gehören das Altarbild, sowie die Figuren und Gemälde links und rechts des Altars.

16

Der alte Dingstuhl - St. Josefs-Kapelle

Kultur
22,9 km

Gimmersdorf: Gimmersdorf wird im 9.Jh. erstmals urkundlich erwähnt. Bedeutsam ist der direkt neben der Kapelle liegende alte Dingstuhl, die alte Gerichtsstätte, die für das gesamte Drachenfelser Ländchen zuständig war.

17

Kapelle St. Michael

Kirche
26,8 km

Pech: Die neuromanische St. Michaelskapelle liegt mitten im kleinen Straßendorf Pech. Sie ist ein Kleinod und wurde 1860 von zwei bekannten Architekten erbauten, dem Bonner Stadtbaumeister Paul Thomann und dem Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner. Bereits im 17. Jh. stand an dieser Stelle ein Heiligenhäuschen, dem 1715 ein erster Kapellenbau aus Fachwerk folgte.

18

Kirche St. Simon und Judas Thaddäus

Kirche
29,3 km

Villip: Die Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus bildet förmlich den Abschluss des Pecher Tals, das wir wieder erklommen haben. Der Kirchenraum wirkt durch seine einheitliche barocke Gestaltung. Eine erste Kirche an dieser Stelle ist bereits 886 nachweisbar und war dem Hl. Martin geweiht. Erst 1665 wird das Patrozinium der Apostel Simon und Judas Thaddäus eingeführt. Der heute älteste Teil des Kirchenbaues ist der gotische Chor aus dem 15, Jh. Aus der Barockzeit stammen Langhaus (1713) und der Turm an der Westseite von 1749. Auch die Ausstattung ist weitgehend barock.

19

Die Mühlen in Villip - St. Simon und Judas Thaddäus

Kultur
29,3 km

Villip: Zwei Mühlen zeichnen den Ort Villip aus. Dieses ist zunächst die sog. Broicher Mühle, eine Wassermühle an Fuße des Ortes. Nach wie vor wird hier fast ausschließlich mit Wasserkraft Getreide gemahlen. Seite über dreihundert Jahren wird sie von der Familie Baedorf betrieben, wobei ihre Gründung bis in das 9. Jh. zurückreicht.

Die zweite Mühle steht auf dem höchsten Punkt Villips, war eine Turmwindmühle und ist heute nicht mehr in Betrieb. Von ihr ist nur noch der Mühlenturm erhalten. Sie wurde 1680 errichtet und beherbergt heute eine Galerie.

20

Burg Gudenau - St. Simon und Judas Thaddäus

Kultur
29,3 km

Villip: Wir kommen vorbei an der Wasserburg Gudenau, die nicht nur die größte Anlage der Region ist, sondern auch als Stammsitz der Herren vom Drachenfels zentrale Bedeutung hatte. Sie wurde im frühen 13. Jh. errichtet und im 17./18. Jh. barock ausgestaltet. Bereits Mitte des 16. Jh. wurde die Hauptburg im spätgotischen Stil errichtet und der hinter der Burg liegende weitläufige Park angelegt. Die Anlage ist ein besonders sehenswertes und gepflegtes und befindet sich in Privatbesitz. Dankenswerterweise können die Außenanlagen zeitweise besichtigt werden

21

Kapelle St. Johannes Nepomuk (Raaff-Kapelle)

Kirche
31,9 km

Holzem: Die 1744 erbaute Kapelle ist eine typische Landkapelle der Barockzeit. Geweiht ist sie dem Hl. Johannes Nepomuk und der Hl. Dreifaltigkeit. Bekannt ist sie unter ihrem Stifter, dem zur Zeit des Kurfürsten Clemens August berühmten Tenor Anton Raaff. Auf dem kleinen Kirchenbau thront ein schöner barocker Dachreiter mit einer Johannes Nepomuk-Kontur in der Wetterfahne.

Besonderheiten

Der Altar ist wahrscheinlich von Künstlern des Bonner Hofes gestaltet worden. Das Antependium zeigt das sehr weltliche Motiv von Amor und Psyche. Vielleicht typisch für die Barockzeit, die Gegensätze miteinander zu verbinden.

22

Marienkapelle - Marien-Kapelle

Kirche
33,6 km

Klein-Villip: Klein-Villip gehört wohl zu den idyllischsten Wohnorten mit seinen wenigen Häusern. Ebenso idyllisch ist die kleine St. Marien Kapelle, die als Bauwerk das jüngste unserer Rundfahrt ist, geschichtlich aber wohl schon auf ca. 300 Jahre zurückblicken kann. Ihr Neubau wurde nach Baufälligkeit durch einen privaten „Kapellenverein“ und als ökumenisches Projekt realisiert und 2010 geweiht.. Zentrum der Andachtsstätte ist eine Marienfigur, die der Wachtberger Künstler Rudolf Hürth schuf.

Besonderheiten

Die Kapelle ist ein sehr beleibter Ort für kirchliche Hochzeiten

23

St. Maragreta - St. Margareta

Kirche
36,1 km

Adendorf: Der alte fränkische Ort wird erstmals im 9. Jh. urkundlich erwähnt. Aufgrund der Tonvorkommen haben sich Mitte des 18. Jh. Töpfer aus dem Westerwald hier angesiedelt und den Ruf Adendorfs als Töpferdorf begründet.

St. Margareta wurde 1515 als einschiffe Kirche erbaut. Zwischen 1770 und 1780 wurde die Kirche umgebaut und dabei auch der Turm an der Chorseite errichtet. Nochmals erweitert wurde der Kirchenbau Ende des 19. Jh. Sehenswert ist die spätbarocke Gestaltung der Kirche

Besonderheiten

Die Madonna aus aus der ehemaligen Kapelle in Klein Villip sowie eine Figur der Hl. Margartea aus dem 16. Jh. sind besonders sehenswert.

24

Burg Adendorf - St. Margareta

Kultur
36,1 km

Adendorf: Die Burg wurde 1337 von Ritter Paul von Hückelhoven erbaut und war lange Zeit im Besitz der Familie von der Leyen, die der Burg ihr heutiges Erscheinungsbild gaben. Markant sind die vier Ecktürme, die noch aus der Erbauungszeit stammen, sowie die Renaissance-Architektur des Haupthauses aus der Zeit des Ausbaus zwischen 1655 und 1670.

25

Michaelskapelle

Kirche
39,1 km

Meckenheim-Merl: Der Meckenheimer Stadtteil Merl war ehemals ein kleiner eigener Ort, dessen Geschichte bis in das 12. Jh. zurückreicht. Ein erster Kapellenbau ist allerdings wohl erst seit dem 17. Jh. entstanden. Dieser erste Kirchbau wurde 1899 durch einen Neubau ersetzt und im Jahre 1900 als Michaelskapelle geweiht. Vor Ort wird sie als „Merler Dom“ verehrt und war ab 1974 für einige Jahre sogar Pfarrkirche der neuen Pfarrei St. Michael.

26

Evangelische Friedenskirche

Kirche
40,5 km

Meckenheim Merl: Die evangelische Friedenskirche wurde 1989 fertiggestellt und als neue und jüngste evangelische Gemeinde zwischen Meckenheim, Rheinbach und weiteren Swistaler Gemeinden eingeführt. Hintergrund war der Ausbau des ehemals kleinen Ortschaft Merl zu einem zentralen Wohnort der Region und das Anwachsen auch der evangelischen Christen.

Ziel

Bahnhof Meckenheim

Ziel
42 km

Bahnhof Meckenheim: Die Rundtour endet wieder hier.

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