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Kirchen und Kapellen im Eifelvorland Kirchen und Kapellen im Eifelvorland

Kirchen und Kapellen im Eifelvorland

Entfernung in Kilometer
46,4 km
Dauer in Stunden
4–5 Std
Steigung in Höhenmeter
621 Hm
Anzahl der Orte
26 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel Bahnhof Odendorf, P+R Parkplatz

Charakteristik

Rundtour ländlich Eifel

Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Größtenteils auf autofreien Wegen oder kleineren Straßen, zwei kleine Abschnitte auf mäßig befahrenen Landstraßen – in der Stadt Münstereifel erhöhte Aufmerksamkeit beim Fahren

Schwierigkeitsgrad

anspruchsvoll 4–5 Std 621 Höhenmeter

Anspruchsvoll. Anstiege an der Steinbachtalsperre und zwischen Iversheim und Wachendorf. Abkürzungsmöglichkeiten: In Bad Münstereifel und in Kreuzweingarten mit der Bahn zum Ausgangspunkt

Hintergrund

kulturell

Diese Rundtour führt in die erholsame Landschaft der Eifelausläufer zu Dorfkirchen, Kapellen und Klöstern im Südwesten des Erzbistums. Neben den großen Kirchen in Bad Münstereifel sind die kleinen Dorfkirchen und Kapellen Ziel dieser Tour. „Het Choir dem Pastoir, het Schiff dem Stift, het Turm dem Burn“ – „Der Chor dem Pastor, das Kirchenschiff dem Stift, der Turm dem Bauern“ lautet ein alter Spruch und deutet auf die Zuständigkeiten für die Kirchengebäude in der Vergangenheit und ihre Einbindung in das alltägliche Leben hin. Kirchen und Kirchhöfe dienten auch als Wehranlage und Versammlungsort für die Gemeinde. Die Glocken läuteten zur Messe, aber auch bei Gefahren wie Angriffen und Feuersbrünsten. Ein besonderes Ziel dieser Tour ist die dem Hl. Nikolaus von der Flüe geweihte Kapelle in Wachendorf

Udo Wallraf

Start

Bahnhof

Start
0 km

Odendorf: Unsere Tour beginnt am Bahnhof Odendorf, dort befindet sich auch ein P+R-Parkplatz. Da es sich bei dieser Fahrrad-Tour um eine Rundtour handelt, werden Sie wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Der erste Wegpunkt, die Kirche St. Petrus und Paulus, befindet sich ca. 600 m vom Bahnhof entfernt.

1

St. Petrus und Paulus

Kirche
0,6 km

Odendorf: In Odendorf steht das „Kirchendoppel“ der alten und neuen Kirche St. Petrus und Paulus, das mit dem alten Zehnthaus ein historisches Ensemble bildet. Die ursprünglich der Hl. Maria gewidmete, alte dreischiffige Pfeilerbasilika wird 1274 nun eine dem Hl. Petrus geweihte Pfarrei. Im 19. Jahrhundert wird der Hl. Paulus weiterer Kirchenpatron. Der Bau einer neuen größeren Kirche wird seit den 1880er Jahren verfolgt, doch der damalige Pfarrer stirbt unerwartet in der Sakristei beim Ankleiden vor der Messe, so dass erst sein Nachfolger das Vorhaben realisieren kann. Nach der Fertigstellung 1903 wird die im neugotischen Stil erbaute Kirche im Juni 1906 konsekriert.

www.kirche-in-swisttal.de

2

Burg Ringsheim

Kultur
0,6 km

Odendorf: Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Wasserburg der Herren von Ringsheim, einem kleinen Dorf, das im 17. Jahrhundert unterging, besaß strategische Bedeutung entlang der Krönungsstraße nach Aachen. Die größtenteils noch erhaltene Hauptburg stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Ruine einer Burgkapelle ist ebenfalls noch sichtbar.

3

Hl. Dreifaltigkeit

Kirche
4,8 km

Schweinheim: Die Kirche in Schweinheim ist der Dreifaltigkeit Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist geweiht. Der spätgotische Saalbau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie untersteht damals dem Kölner Stift Mariagraden. Pfarrpatron ist zunächst der Hl. Antonius. 1697 übernimmt sie das Patrozinium der bei ihr beheimateten Dreifaltigkeitsbruderschaft.
Zu der wertvollen Ausstattung gehört eine Pieta, die wahrscheinlich aus dem Kloster Schweinheim stammt. Auf dem Barockaltar befindet sich eine sog. „Schwarze Muttergottes“, die auf eine regionale Wallfahrt hindeutet.

4

Burg Schweinheim

Kultur
4,8 km

Schweinheim: Die ehemalige Wasserburg ist ab dem 14. Jahrhundert bezeugt. Sie wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen und zu einem landwirtschaftlichen Gut umgestaltet. Teile der Burgmauer und ein kleiner Wehrturm sind von der alten Gebäudesubstanz noch erhalten geblieben.

5

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster

Kultur
7,5 km

Schweinheim: Das für die Region bedeutende Kloster wurde Anfang des 13. Jahrhundert als Zisterzienserinnenkloster „Himmelpforten“ gegründet. Die in dieser Zeit besonders im ländlichen Bereich anzutreffenden Klostergründungen der Zisterzienser – vor allem von Frauenklöstern – waren wirtschaftliche und kulturelle Zentren und damit enorm wichtig für die Entwicklung dieser Regionen.
Das Kloster Schweinheim bestand bis 1802 und wurde im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Kirche und Teile des Klostergebäudes sind danach leider abgebrochen worden. Die noch vorhandene sichtbare alte Bausubstanz geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück.


Steinbachtalsperre

Natur
10,8 km

Schweinheim: Die Steinbachtalsperre wurde zwischen 1934 und 1936 für die Euskirchener Tuchindustrie angelegt, die damals qualitativ hochwertiges Wasser in entsprechender Menge für den Betrieb ihrer Anlagen benötigte. Das ca. 1,2 Mio. m² Becken mit ca. 14 ha. Wasseroberfläche hat eine Tiefe von bis zu 17 Metern. Über ein kilometerlanges Rohrsystem wurde das Wasser zu den Betrieben zwischen Kuchenheim und Euskirchen befördert. Heute ist die Talsperre ein beliebtes Naherholungsgebiet.

In dem direkt neben der Talsperre liegenden Schwimmbad kann man im Sommer eine Pause einlegen, schwimmen und auch Kleinigkeiten essen.

6

Hubertus-Kapelle

Kirche
14 km

Arloff: Direkt an der Erft gelegen, wird in der Kapelle der Hl. Christophorus als Schutzpatron für Brücken und Wasser, aber auch bei plötzlichem Tod verehrt. Ein spätgotisches Wandfresko aus der Erbauungszeit erinnert an ihn. Die Kapelle wird 1466 erbaut, wahrscheinlich während einer Pestseuche. Der Hl. Hubertus und der Hl. Antonius, die als Schutzheilige des ländlichen Lebens bekannt sind, sind weitere Patrone der Kapelle. Heute ist sie eine Station auf dem Jacobus-Pilgerweg.

www.kirche-muenstereifel.de

7

Burg Arloff

Kultur
14,1 km

Arloff: Die ehemalige Wasserburg stammt aus dem 13. Jahrhundert. Markant ist der aus der Gründerzeit stammende Wohnturm mit seinem besonders gestalteten Dach aus dem 19. Jahrhundert. Aus dem 17. Jahrhundert stammt das dahinter liegende Wohnhaus, das wahrscheinlich auf noch ältere Bausubstanz zurückgeht.

8

Römischer Kalkofen

Kultur
15,4 km

Arloff: Ein lohnenswerter Abstecher: Die römische Kalkbrennerei am Rande von Iversheim war zwischen 100 und 300 n. Chr. in Betrieb und wurde 1966 beim Bau einer Wasserleitung zufällig entdeckt. Sie spiegelt den hohen technischen Stand der römischen Industrie und war für verschiedene Legionen tätig. Von den sechs entdeckten Schmelzöfen sind drei in einer überdachten Ausgrabungsstätte zu besichtigen. Ein rekonstruierter Ofen – in dem ein erfolgreicher Brennversuch durchgeführt wurde – liegt etwas außerhalb.

9

St. Laurentius

Kirche
16,1 km

Iversheim: Schon früh scheint eine Kirche im Besitz der Abtei Prüm zu bestehen. 1115 wird sie dem Stift St. Chrysantus und Daria in Münstereifel übertragen und damit erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Säkularisation bleibt St. Laurentius eine Filiale des Münstereifeler Stifts. Der Turm stammt aus der Mitte des 18. Jahrhundert. Berühmt ist die Iversheimer Madonna, die um 1430 in einer rheinischen Werkstatt geschaffen wurde und dem Kunststil der sog. „Schönen Madonnen“ zugehört.
Sie gilt nicht nur als künstlerisch wertvolle Arbeit, sondern ist auch heute noch das Ziel von Wallfahrten.

www.kirche-muenstereifel.de

10

Stadt Bad Münstereifel

Kultur
19,6 km

Bad Münstereifel: Der Ort gilt als ein rheinisches „Rothenburg“, da das Stadtbild historisch weitgehend erhalten geblieben ist. Sehenswert ist das alte Rathaus, das 1476 zunächst als Gewandhaus der Tuchmacher erbaut wurde. Das heutige Stadtmuseum ist in einem zweigeschossigen Steinhaus aus dem 12. Jahrhundert untergebracht. Es wurde für einen Kanoniker des Stifts errichtet und ist das älteste Haus der Stadt und das älteste Steinhaus in Westdeutschland.

11

Geburtshaus Friedrich Joseph Haass

Kultur
19,7 km

Bad Münstereifel: Im Herzen der Stadt liegt das Geburtshaus von Friedrich Joseph Haass, der 1780 als Sohn eines Apothekers in Münstereifel geboren wurde. (Apothekenmuseum)

Besonderheiten

Aufgrund seines Wirkens als Mediziner und seiner sozialen und humanitären Verdienste im Russland des 19. Jahrhunderts wird er als „Heiliger Doktor von Moskau“ verehrt. Derzeit läuft sein Seligsprechungsverfahren.

Münstereifel-Zentrum

Gastronomie
19,8 km

Bad Münstereifel: Zahlreichen Cafés und Gaststätten laden zum Verweilen ein, darunter auch das Café des bekannten Volksmusikers Heino, der eigentlich gelernter Konditor ist.

12

Jesuitenkirche St. Donatus

Kirche
19,8 km

Bad Münstereifel: Auf Bitten der Stadt gründen die Jesuiten 1625 eine Niederlassung mit höherer Schule und Kolleg. Ab 1652 beginnt der Bau der Kirche, an die 1670 die Reliquien des Hl. Donatus aus den Katakomben Roms übertragen werden. Die Kirche, ein barocker einschiffiger, verputzter Backsteinbau mit hoher turmloser Fassade, ist ein typisches Beispiel für eine rheinische Jesuitenkirche. Die Innenausstattung stammt größtenteils noch aus der Erbauungszeit. Das Haupt des Hl. Donatus wird in einem silbernen Kopfreliquiar verehrt.

www.kirche-muenstereifel.de

13

St. Chrysantus und Daria

Kirche
19,9 km

Bad Münstereifel: Bereits um das Jahr 700 besteht eine Kirche, an der ein Kloster gegründet wird. 844 werden die Reliquien der römischen Märtyrer St. Chrysantus und Daria übertragen. Im 12. Jahrhundert wird das Benediktinerkloster in ein Stift umgewandelt. Zwischen 1048 und 1108 erfolgt der Bau der romanischen Kirche als dreischiffige Pfeilerbasilika mit einem Hochchor über der Krypta.

Beeindruckend ist das gewaltige Westwerk, das sich architektonisch an der Kölner Kirche St. Pantaleon orientiert. Reste eines romanischen Freskenzyklus zur Apokalypse sowie gotische Wandmalereien zu den Kirchenvätern sind im Innern zu bewundern.

Die Heiligen St. Chrysantus und Daria werden in einem wertvollen Schrein verehrt. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts wird das Stift aufgelöst, die Abteigebäude werden im 18. Jahrhundert abgebrochen.

www.kirche-muenstereifel.de

14

Bruder-Klaus-Kapelle

Kapelle
27,7 km

Wachendorf: Auf einem Feld vor Wachendorf steht die im Juni 2007 geweihte Bruder-Klaus-Kapelle des Schweizer Architekten Peter Zumthor, der zeitgleich das Kölner Diözesanmuseum Columba baute. Der markante Bau ist ein 12 Meter hoher, unsymmetrischer Quader, zum Himmel offen, ansonsten verliesartig geschlossen. Die dicken Wände sind durchbrochen von Glaskugeln, die Lichtpunkte setzen. Die Ausstattung besteht aus wenigen, archaisch wirkenden Gegenständen und der Figur des Kapellenpatrons, des Hl. Nikolaus von der Flüe, der im 15. Jahrhundert als Einsiedler in der Schweiz lebte.

Die Kapelle setzt Gegensätze in Beziehung: Geschlossenheit und Offenheit, Wechsel von Dunkel und Hell, Weite der Felder und Enge des Raums. Sie ist der Verwitterung ausgesetzt, und schon beim Bau dominiert das Prozesshafte: 112 hochgeschichtete Baumstämme werden mit regionalem Stampfbeton ummantelt und später geköhlert. Sie verleihen dem Raum seine Wandstruktur und seine schwärzliche Farbe. Die Blei-Zinn-Mischung des Bodens erinnert an die Bleibergwerke in der Region.

www.feldkapelle.de

15

Alte Kapelle

Kapelle
29 km

Wachendorf: Dem Hl. Petrus geweiht, wird sie urkundlich erstmals 1680 erwähnt, geht in ihren Ursprüngen aber wohl schon auf karolingische Zeit zurück. Wahrscheinlich unter dem Einfluss des damaligen evangelischen Herrn des Schlosses Wachendorf, Marsilius von Palandt, gehört sie bereits um 1600 zu den frühen reformierten Gotteshäusern.

16

Schloss Wachendorf

Kultur
29 km

Wachendorf: Das Schloss geht zurück auf die sog. „untere Burg“, die seit 1278 Sitz der Ritter von Wachendorf ist. Sie wird im 18. Jahrhundert barock ausgestaltet. Ab 1570 wird eine „Obere Burg“ gebaut. Diese ist von 1716 bis zur Auflösung des Ordens 1733 im Besitz der Jesuiten.

17

St. Johann

Kirche
30,1 km

Antweiler: Die 1013 urkundlich erstmals erwähnte Kirche wird im 12. Jahrhundert vom Bonner Stift Dietkirchen übernommen. Da das Bonner Stift den Aposteln Petrus und Johannes geweiht ist, erhält die Kirche in Antweiler das Johannes-Patrozinium und die Kapelle in Wachendorf St. Petrus als Patron. 1854 wird die alte Kirche bis auf den Kirchturm niedergelegt und ein einschiffiger neoromanischer Bruchsteinbau nach den Plänen des Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner ausgeführt.

www.veytal.eu

18

Haus Maria Rast

Kultur
32 km

Antweiler: Das Haus Maria Rast ist Bildungsstätte und geistliches Zentrum der Schönstätter Marienschwestern mit einer für die Schönstattbewegung typischen kleinen Gnadenkapelle. Es liegt zwischen Antweiler und Kreuzweingarten idyllisch auf einen Anhöhe im angrenzenden Wald und lohnt einen kleinen Abstecher.

www.haus-maria-rast.de

19

Hl. Kreuz

Kirche
33,9 km

Kreuzweingarten: Der Legende nach vom Hl. Willibrod um 700 gegründet, wird die Kirche urkundlich erstmals 893 erwähnt. Das 1260 geweihte Gotteshaus ist baulich unverändert geblieben und besitzt eine barocke Ausstattung. Die älteste Glocke des historischen Geläutes stammt von 1398. Berühmt sind Kirche und Ort aufgrund der Verehrung einer Kreuzesreliquie, die allerdings im 30jährigen Krieg verloren geht. Mit der neuerlichen Übertragung einer Kreuzesreliquie 1804 aus der Trierer Karthause wird die Verehrung wieder belebt. Der Ort ändert seinen Namen von Weingarten in Kreuzweingarten.

Besonderheiten

In einer Nische der hohen Stützmauer zur Straße hin befindet sich die Figur einer stillenden Muttergottes, die als „Mauermadonna“ verehrt wird.

www.kirche-euskirchen-west.de

20

Kapelle der Mutter vom guten Rat

Kapelle
35,3 km

Rheder: Die neugotische Kapelle geht auf den Pfarrer Jacob Wolfgarten zurück, der gelobte, der Mutter Gottes eine Kapelle zu bauen, wenn er nach seiner Flucht im Kulturkampf in seine Heimat zurückkehren könne, 1903 realisierte er sein Versprechen.

Die Kapelle ist der Mutter vom guten Rat geweiht und wurde in Eigenleistung der Bewohner des Ortes 1902/03 vom Kölner Dombaumeister Renard gebaut. Ihre Entstehung geht auf ein Gelübde des Pfarrers Monsignore Jacob Wolfgarten zurück, der als gebürtiger Rheder während des Kulturkampfes nach Frankreich flüchteten musste und gelobte, der Mutter Gottes in seiner Heimat eine Kapelle zu bauen, wenn er wieder zurückkehren und priesterlich wirken könne. In der Geschlossenheit der Gestaltung ist die Kapelle ein architektonisches Kleinod ihrer Zeit.

21

St. Laurentius

Kirche
38,7 km

Niederkastenholz: Die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert errichtete Kirche St. Laurentius hat ihren Charakter als mittelalterliche Dorfkirche erhalten. Sie ist aus Bruchsteinen erbaut und weiß verputzt. Sehenswert sind die freigelegten gotischen Fresken.

Besonderheiten

Die kleine dreischiffige Kirche verfügt noch über ein per Handseil betriebenes manuelles Geläute.

www.erftmuehlenbach.de

22

Burg Niederkastenholz

Kultur
38,9 km

Niederkastenholz: Die Burg war ursprünglich im Besitz der Abtei Kornelimünster. Der älteste Teil der Wasserburg ist der Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert. An die mittelalterliche Anlage wurde im 18. Jahrhundert weitere Gebäudeteile angebaut. Ein Teil der Wassergräben ist noch erhalten.

23

Evangelische Kirche

Kirche
40,1 km

Flamersheim: Der Schlossherrn Bernhard Quandt zu Landskron gründete im frühen 18. Jahrhundert eine evangelische Gemeinde in Flamersheim. Gegen zahlreiche Widerstände wurde eine Kirche als einfacher spätbarocker Saalbau 1775 fertiggestellt, zu der ein viergeschossiger Turm 1879 hinzugefügt wurde. Der schlicht gestaltete Innenraum besitzt eine Orgel der Firma Ibach – errichtet im Jahr 1846.

24

St. Stephanus Auffindung

Kirche
40,4 km

Flamersheim: Die um 1058 erbaute Basilika St. Stephanus Auffindung in Flamersheim kombiniert neue und alte Architektur. Um 1400 wird der mächtige Turm über der Westfassade errichtet. 1977 wird ein großes Kirchenschiff nach Entwürfen der Bonner Architekten Lückerath und Kleefisch angebaut.

Im Jahr 1979 wird es kriminell: Der neugotische Nebenaltar St. Josef wird geraubt, gilt zunächst als unauffindbar und kann schließlich im Wald bei Linnich entdeckt werden.

www.erftmuehlenbach.de

25

Schloss Flamersheim

Kultur
40,6 km

Flamersheim: Mitte des 14. Jahrhunderts wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt, deren adelige Vögte den Besitz des Kölner Stiftes St. Maria ad Gradus sichern und verwalten.
Ab dem 16. Jahrhundert fördern die damaligen Burgherren Quandt zu Landskron die protestantische Lehre und so wird 1770 gegenüber am Markt eine evangelische Kirche gebaut. Kurz zuvor wird die Wasserburg zu einer barocken Schlossanlage mit einem Landschaftspark umgestaltet, die in dieser Form bis heute erhalten geblieben ist.

26

St. Peter und Paul

Kirche
42,5 km

Palmersheim: Die weiß verputzte Kirche mit ihrem gedrungenen Turm vermittelt einen mittelalterlich-wehrhaften Eindruck, obwohl der heutige Bau aus dem Jahr 1699 stammt. Sie ist ein seltenes Beispiel einer barocken Landkirche. Innen überrascht die Kirche durch einen hellen weiten Saalraum. Erwähnenswert sind auch der aus Lüttich stammende romanische Taufstein und die alte Petrusglocke von 1397.

www.erftmuehlenbach.de

Ziel

Bahnhof

Ziel
46,4 km

Odendorf: Von dem letzten Wegpunkt, der Kirche St. Peter und Paul im Palmersheim, sind es noch ca. 3 Kilometer sehr flache Strecke bis zum Zielpunkt, dem Bahnhof Odendorf bzw. dem P+R-Parkplatz.

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