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Durch den Seelsorgebezirk St. Thomas-Morus in Bonn Durch den Seelsorgebezirk St. Thomas-Morus in Bonn

Durch den Seelsorgebezirk St. Thomas-Morus in Bonn

Entfernung in Kilometer
20 km
Dauer in Stunden
2–3 Std
Steigung in Höhenmeter
284 Hm
Anzahl der Orte
16 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel Stadtbahn Linie 16, Haltestelle Tannenbusch, Parkplatz an St. Thomas-Morus

Charakteristik

Rundtour ländlich familienfreundlich Rheinschiene

Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Fast ausschließlich auf wenig befahrenen Straßen oder autofreien Wegen

Schwierigkeitsgrad

anregend 2–3 Std 284 Höhenmeter

Anregend. Für jedermann und für Familien geeignet.

Hintergrund

kulturell

Der Pfarrverband „im Bonner Nord-Westen“, Seelsorgebezirk St. Thomas Morus ist ein kirchliches Pfarrsystem von acht ehemaligen Pfarrgemeinden, das L-förmig auf der nördlichen Seite vor dem Stadtkern Bonns liegt. Es reicht vom Rheinufer über die nördlichen Stadtteile bis in den Westen an die alte Gemeindegrenze nach Duisdorf.

Historisch entspricht die neue große Pfarrei einem Teil des im 19. Jh. nach der Säkularisation für einige Jahrzehnte entstandenen Dekanates „Bonn-Land“. Der Dechant dieses alten Dekanates trug den Titel „Oberpfarrer“ und residierte in der Lessenicher Pfarrei St. Laurentius, die im neuen Pfarrverband den westlichen Zipfel bildet.

Udo Wallraf

Start

Haltestelle

Start
0 km

Tannenbusch Mitte: Sie können mit der Stadtbahn Linie 16 anreisen und in Tannenbusch Mitte aussteigen. Der erste Wegpunkt, die Kirche St. Thomas Morus, befindet sich ca. 200 Meter – dort sind auch PKW-Parkplätze vorhanden. Da es sich um eine Rundtour handelt, werden Sie wieder hierher zurückkehren.

1

St. Thomas-Morus

Kirche
0,2 km

Neu-Tannenbusch: Aus der Pfarrei St. Paulus erwuchs 1979 Bonns jüngste Gemeinde St. Thomas-Morus in Stadtteil Neu-Tannenbusch, der als Trabantenstadt in noch nicht einmal einem Jahrzehnt aus dem Boden gestampft wurde. 1983, genau 30 Jahre nach der Konsekrierung von St. Paulus, wurde der Grundstein der neuen Kirche gelegt. Bonns jüngste Kirche ist ein eigenwilliger Bau ohne Glockenturm, der felsenartig zur Straßenseite gestaltet ist und mit der gegenüber liegenden evangelischen Auferstehungskirche ein eigenes „Kirchenareal“ bildet.

www.thomas-morus-bonn.de

2

Gedächtniskapelle Lessenich

Kapelle
4,5 km

Lessenich: Die mitten auf der Straßenkreuzung stehende kleine Kapelle wurde 1924 erbaut, zu Ehren der Toten aus dem ersten und später zweiten Weltkrieg.

3

St. Laurentius

Kirche
4,6 km

Lessenich: Die Pfarrei St. Laurentius bildet eine der ältesten und bedeutendsten pfarrlichen Gebilde der Bonner Kirchenlandschaft. Wohl von Beginn an dem Hl. Laurentius geweiht, besteht sie seit dem 6./7.Jh. und betreute das Gebiet zwischen Duisdorf, Gielsdorf und Alfter.

Wahrscheinlich aus einer kleinen römische Ansiedlung entstanden, wurde die Pfarrei spätestens ab dem 12.Jh. Eigenkirche des mächtigen Bonner Cassiusstiftes. Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt stammt im Wesentlichen aus dem 11. und 12. Jh. und ist eine der schönsten romanischen Dorfkirchen in Bonn.

www.thomas-morus-bonn.de

4

Kapelle Messdorfer Hof (Gut Ostler)

Kapelle
5,8 km

Lessenich: Der Messdorfer Hof taucht erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Bonner Stift St. Cassius im 8. Jh. auf und wird seitdem oftmals in den Urkunden genannt. Nach der Säkularisation wechselte das Anwesen mehrmals die Besitzer und wurde 1827 von Peter Josef Ostler gekauft, von dem das Gut seinen heutigen Namen trägt. Heute befindet sich auf dem Hof eine biologische Landwirtschaft mit Hofladen.

5

Burgkapelle Dransdorf

Kapelle
7,4 km

Dransdorf: Die Dransdorfer Kapelle geht zurück auf die aus dem Mittelalter stammende Burg der Ritter von „Travinsdorp“. Sie ist Vorläufer von Kirche und Pfarrei St. Antonius und wurde im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt. Das heutige Gebäude geht auf das Jahr 1746 zurück.

6

St. Antonius

Kirche
7,5 km

Dransdorf: Obwohl der kleine Ort schon seit dem Mittelalter nachweisbar ist, gehörte er pfarrlich über Jahrhunderte zum Sprengel von Dietkirchen bzw. der Stiftspfarrei und später dann zur Pfarrei St. Marien im Bonner Norden. Erst 1927 erfolgte die Gründung einer eigenen Pfarrei in dem nunmehr stark gewachsenen Ort. Der neue Kirchbau, der bereits 1929 geweiht wurde, ist ein gutes Beispiel für die Verbindung von liturgischen Überlegungen und architektonischen Möglichkeiten dieser Zeit.

Besonderheiten

Das Langhaus der Kirche ist architektonisch eng verwandt mit dem Hangarbau der damaligen Flugzeughallen.

www.thomas-morus-bonn.de

7

St. Joseph-Kapelle Collegium Josephinum

Kultur
9,3 km

Auerberg: An der Stelle, an der in früheren Jahrhunderten das Bonner Leprosenhaus lag und nicht unweit davon der Bonner Galgen stand, wurde im 19. Jahrhundert die Erziehungsanstalt St. Joseph auf der Höhe gegründet, das heutige Collegium Josephinum. Die ebenfalls in dieser Zeit errichtete Kapelle gehört zu den sehenswerten neugotischen Gotteshäusern Bonns.

www.josefshoehe.de

8

St. Paulus

Kirche
10 km

Tannenbusch: Dort, wo im 19. Jahrhundert die Bonner Husaren militärische Manöver abhielten, wurde 1953 die von St. Antonius in Dransdorf abgetrennte Pfarrei St. Paulus eingerichtet. Die Pfarrkirche ist der erste Kirchneubau in Bonn in der Nachkriegszeit. Ihre Gestaltung ist wegweisend und typisch für Sakralbauten der 50er Jahre: Große, klare Formen, die den Raum in korrespondierende Flächen einteilen und auf die liturgischen Vorstellungen dieser Zeit verweisen. Selbst infolge der städtischen Erweiterung entstanden, wird die Gemeinde 25 Jahre später dann nochmals geteilt.

www.thomas-morus-bonn.de

9

St. Hedwig

Kirche
11,6 km

Bonn-Nord: Nur wenige 100 Meter vom Collegium Josefinum entfernt, durch das Autobahnkreuz aber deutlich getrennt, liegt die Gemeinde St. Hedwig. 1959 aus dem Nordbereich der Pfarrei St. Josef als eigene Pfarrei gegründet, wurde die Kirche 1962 konsekriert und sollte ursprünglich auch als Klosterkirche für den Karmeliter-Orden aus den Niederlanden dienen. Da der Bau des Klosters nicht realisiert werden konnte, verließ der Orden die Gemeinde und die Seelsorge wurde durch die Ordensgemeinschaften der Redemptoristen und später der Michaeliten übernommen.

www.thomas-morus-bonn.de

10

Andheri Hilfe

Kultur
11,6 km

Bonn-Nord: 1967 von der katholischen Religionslehrerin Rosi Gollmann gegründet hat der Verein in den vergangenen 4 Jahrzehnten über 3000 Hilfsprojekte realisiert, vor allem in Indien und Bangladesch.

11

Jugendzentrum und Fahrradbude „Uns Huus“

Kultur
11,7 km

Bonn-Nord: Seit 1981 besteht das Jugendzentrum „Uns Huus“ im Bonner Norden als Freizeit- und Begegnungszentrum. In einem Wohngebiet mit besonderen sozialen Schwierigkeiten finden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hier ein breites Angebot. Hierzu gehört auch die Fahrradbude, die Fahrräder sorgfältig repariert und instandgesetzte Räder verkauft.

12

Graurheindorfer Burg

Kultur
14,2 km

Graurheindorf: Ein seit 1131 bestehender Herrenhof wird ab 1478 zur Wasserburg ausgestaltet. Der heutige Bau wird 1755 von Maria Debècke in Form eines kleinen Lustschlosses (Maison de plaissance) ausgeführt, dessen Pläne Michael Leveilly anfertigte, der Erbauer des Bonner Rathauses.

13

St. Margareta

Kirche
14,9 km

Graurheindorf: Eine zweite, sehr alte pfarrliche Niederlassung finden wir auf der „Rheinseite“ des neuen Pfarrverbandes, in der Gemeinde St. Margareta in Grau-Rheindorf. Ihre Gründung geht zurück auf die erste Taufkirche und Urpfarrei Bonns, die sogenannte Dietkirche (Volkskirche), in der Südwestecke des ehemaligen römischen Bonner Legionslagers, aus der sie als Kirche in „Rindorp“ entstand.

Wichtig war die Gründung eines Zisterzienserinnenklosters im 12. Jahrhundert durch das der Ort aufgrund des Habits der Nonnen den Namen „Grau“-Rheindorf bekam. Nach der Aufhebung des Klosters in der Säkularisation und der anschließenden Neuordnung der kirchlichen Strukturen wurden die Klostergebäude Mitte des 19. Jahrhunderts vom damaligen Kölner Dombaumeister Vinzenz Statz im Stil der Neugotik vollkommen umgestaltet.

www.thomas-morus-bonn.de

14

St. Bernhard

Kirche
16,1 km

Auerberg: Eine weitere Gründung der 50er Jahre ist die Pfarrei St. Bernhard, die von der Mutterpfarrei St. Margareta 1955/56 abgetrennt und nach dem Hl. Bernhard von Clairvaux benannt wurde, dem Gründer des für Grau-Rheindorf sehr wichtigen Zisterzienserordens.

Auch dieser Stadtteil gehört zu den „Neuschöpfungen“ der 50er und 60er Jahre. Bemerkenswert ist, dass es in St. Bernhard eine Zeit lang die im Rheinland tradierte Form des „Glockenbeiern“ gab, bei dem die Junggesellen des Dorfes die Glocken mit Handanschlag zum Klingen bringen und damit auch Melodien erzeugen.

www.thomas-morus-bonn.de

15

St. Aegidius

Kirche
18,2 km

Buschdorf: Auch die Kirche in Buschdorf blickt auf eine lange Geschichte zurück, obwohl die Gründung einer selbständigen Pfarrei erst Anfang des 20. Jahrhundert erfolgte und der heutige Kirchenbau – als zweitjüngster im Bonner Stadtgebiet – 1980 konsekriert wurde. Der Ort ist seit dem Mittelalter Sprengel der Pfarrei St. Margareta wird aber schon früher erwähnt. Kapellenbauten sind seit dem 17. Jahrhundert nachweisbar – und damit auch die Verehrung des Hl. Aegidius.

www.thomas-morus-bonn.de

16

Aegidienkapelle

Kapelle
18,4 km

Buschdorf: Die alte Pfarrkirche von Buschdorf ist die heutige Aegidienkapelle, die für Andachten und zu besonderen Anlässen genutzt wird. Sie wurde 1869, ebenfalls von Vinzenz Statz erbaut und gilt als mustergültiges Beispiel des frühen neugotischen Kirchenbaus in Bonn.

Ziel

Stadtbahn Linie 16, Haltestelle Tannenbusch, Parkplatz an St. Thomas-Morus

Ziel
20 km

Stadtbahn Linie 16, Haltestelle Tannenbusch, Parkplatz an St. Thomas-Morus: Die Rundtour endet wieder hier.

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