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Gielsdorfer Pilgerrunde Gielsdorfer Pilgerrunde

Gielsdorfer Pilgerrunde

Entfernung in Kilometer
6,1 km
Dauer in Stunden
2–3 Std
Steigung in Höhenmeter
208 Hm
Anzahl der Orte
9 Orte

Tourübersicht

Start Linie Ziel St. Jakobus, Gielsdorf

Charakteristik

Tourtipp Rundtour ländlich familienfreundlich Rheinschiene

Rundtour, hauptsächlich durch ländliches Gebiet. Eine Pilgerroute durch altes Kulturland, das schon in der Römerzeit besiedelt war und Weinanbaugebiet war. Heute Anbaugebiete für Kappes …

Schwierigkeitsgrad

entspannt 2–3 Std 208 Höhenmeter

Entspannt. Festes Schuhwerk empfehlenswert.

Hintergrund

spirituell kulturell

Pilgerweg durch Alfter, Oedekoven und Impekoven, entlang der Maria-geweihten Kirchen und Kapellen - in lang für in der Tour.

Udo Wallraf

Start

Kirchplatz

Start
0 km

Gielsdorf: Kurz vor der Kirche

1

St. Jakobus

Kirche
0 km

Gielsdorf: Gielsdorf ist eines der ältesten Dörfer des Vorgebirges. Auf der linken Seite stoßen wir auf die dem Hl. Jacobus geweihte Gielsdorfer Kirche, heute der älteste Kirchbau des Vorgebirges. Von der alten Burganlage mit Kapelle, die im 11.Jh. vom Pfalzgrafengeschlecht der Ezzonen gebaut wurde, steht heute noch der Wehrturm mit einer Mauerstärke von bis zu 1,3 m.

Er war Multifunktionsbau und diente als Gefängnis, Archiv und als Kirchturm. Mit der Kirche wird er allerdings erst 1490 verbunden. Aus dieser Zeit stammen auch die Ausmalungen mit Motiven der Passion und Auferstehung Jesu Christi sowie Darstellungen aus den Viten der Hl. Margareta und des Hl. Apostels Jacobus.

1879/80 wird vom Kölner Dombaumeister Vinzenz Statz eine neugotische zweischiffige Hallenkirche an das alte Gotteshaus angebaut. Die neugotische Ausstattung ist größtenteils noch vorhanden. Über Jahrhunderte Filialkirche von Lessenich, wird Gielsdorf erst 1920 eigenständige Pfarrei.

Besonderheiten

Gielsdorf ist bis heute eine der wichtigen Stationen der Jacobuswallfahrt im Rheinland. Die kleine Jakobsfigur über dem Eingang zur alten Kirche zeugt davon.

2

St. Mariä Himmelfahrt

Kirche
0,7 km

Oedekoven: Obwohl die Kirche St. Mariae Himmelfahrt „historisch“ erscheint, ist sie eine moderne Schöpfung und ein kleines Juwel der Kirchenbaukunst der 50er Jahre. 1955 vom Bonner Architekten Emil Steffann erbaut, wird sie 1956 vom damaligen Kölner Erzbischof Kardinal Frings geweiht. Während die Kirche außen eher wehrhaft-dunkel erscheint, ist sie innen hell verputzt.

Hervorzuheben sind die Kirchenfenster, gestaltet von dem Kölner Künstler Hans Lünenborg. Die in den Fenstern und an den Türklinken zu findenden Insekten- und Tiermotive verweisen auf die Ganzheitlichkeit der Schöpfung. Diese Darstellungen machen die Kirche auch für Kinder interessant. In direkter Nachbarschaft liegt eine jahrhundertealte Kapelle, die in ihrer heutigen Gestalt 1757 unter dem Patrozinium der „Sieben Freuden Mariens“, später „Mariä Vermählung“ geweiht wird und zu einem ansässigen Gut des Johanniterordens gehört.

Besonderheiten

Das Patrozinium der Kirche St. Mariä Himmelfahrtbezieht bezieht sich sich auf den bereits im 6. Jh. formulierten Glaubenssatz der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.

3

Kapelle „Mariä Vermählung“

Kapelle
0,8 km

Alfter-Oedekoven: In direkter Nachbarschaft liegt eine jahrhundertealte Kapelle, die in ihrer heutigen Gestalt 1757 unter dem Patrozinium der „Sieben Freuden Mariens“, später „Mariä Vermählung“ geweiht wird und zu einem ansässigen Gut des Johanniterordens gehörte.

4

St. Mariä Heimsuchung

Kirche
1,7 km

Alfter-Impekoven: Ein Höhepunkt moderner Architektur im Bonner Raum ist die Kirche Mariä H die 1968/1969 vom Altmeister der rheinischen Architektendynastie Böhm, Gottfried Böhm, entworfen und errichtet wurde. Wie viele seiner Kirchen ist auch hier vom Fundament bis zum Dach alles mit Beton gebaut und gestaltet. Das verleiht dem Gotteshaus eine besondere Ästhetik und auch Raumwirkung, die die Gemeinde in den Mittelpunkt rückt. Spätestens seit dem 17. Jh. hatte es in Impekoven zwei Kirchbauten gegeben, zuletzt eine neugotische Kapelle an gleicher Stelle, die 1884 erbaut und 1967 niedergelegt wurde.

Mariä Heimsuchung vervollständigt des Gottesmutterzyklus am Osthang des südlichen Vorgebirges und auch auf unserer Pilgerstrecke.

Besonderheiten

Der Festtag dieses besonderen, aber auch schon sehr alten Patroziniums wird am 2. Juli gefeiert. Es stammt ursprünglich aus der Ostkirche und wurde seit dem Spätmittelalter zunächst durch den Reformorden der Franziskaner, ab dem 16. Jh. in der ganzen römisch-katholischen Kirche eingeführt.

Kleine Schafweide

Natur
2,2 km

Auf dem Rundweg gibt es sehr viel zu entdecken und Möglichkeiten kurz einzuhalten.

Verwilderte Apfelhecke

Natur
2,2 km

Viel Abwechslung für’s Auge. Auf dem Weg von Dorf zu Dorf, nun auch über Pferdekoppeln und Weideland. Im Spätsommer lässt die warme, trockene Luft frische Kräuternoten anklingen und beginnt das kräftige Farbenspiel.

Buntes Eichenlaub

Natur
3 km

Der Wald zeigt sein imposantes Farbenspiel.

5

Bildstock im Wald

Kirche
3,2 km

Kottenforst: Auf der weiteren Strecke durch den Wald begegnen wir einem Andachtskreuz, das vielleicht aus einem besonderen oder persönlichen Grund errichtet wurde.

Ebenso ein kleiner Bildstock zur Marienverehrung, der dem Wanderer spirituellen Schutz vermittelt.

6

Judas Thaddäus Kapelle

Kapelle
4,1 km

Birrekoven: Nach einer längeren Strecke durch den Wald kommen wir wieder in die Wiesen und Weidenlandschaft des Vorgebirges und stoßen nach einem kleinen Stück mitten in der Natur auf die Judas-Thaddäus-Kapelle. Die gepflegte kleine Andachtsstätte ist ein Fixpunkt lebendigen Glaubens. Sie findet große Beliebtheit und ist nach wie vor tröstender Ort für die Sorge und Nöte, aber auch für die Dankbarkeit für erlebten Beistand und Erlösung bei existenziellen Wendepunkten des Lebens.

Das passt auch, dass die Kapelle auf den Apostel Judas Thaddäus geweiht ist, der als Heiliger bei besonderen verzweifelten und hoffnungslosen Bedrängnissen angerufen wird.

Die Kapelle ist aus anthrazitfarbenem Lavagestein errichtet und vermittelt besonders an dunklen Tagen einen zunächst ernsten Eindruck. Errichtet wurde sie 1934 von dem Alfterer Bürger Karl Schmitz, aus Dankbarkeit Gott gegenüber. Heute wird der schöne Andachtsort durch die Frauengemeinschaft der Gemeinde St. Matthäus in Alfter gepflegt. Die Sorge um Grundstück und bau trägt heute der Förderverein „Haus der Alfterer Geschichte“.

7

Kapelle „Maria Opferung“

Kapelle
4,7 km

Birrekoven: Die große und modern gestaltete Kapelle in Birrekoven setzt den Marienzyklus auf unserer Pilgerstrecke fort. Sie ist das Zentrum des kleinen Alterer Ortsteils Birrekoven. Das Patrozinium mit dem Gedenktag am 21. November ist ein altes Marienfest und stammt ursprünglich aus der Ostkirche.

Ein erster Kapellenbau in Birrekoven ist 1713 errichtet worden. Ihm folgte ein Neubau 1876. Die heutige Kapelle wurde bereits 1956 in einem sehr ansprechenden modernen Stil erbaut.

Besonderheiten

Bekannt geworden ist die Kapelle in den letzten Jahren durch eine besonders liebevoll gestaltete Krippe, die zur Weihnachtszeit die Birrekovener und Alfterer Menschen anspricht und jedes Jahr anders gestaltet wird. Sie wird durch das Engagement zwei Birrekovener Bürger ermöglicht, die aus Eigeninitiative und mit eigenen Mitteln die Krippe errichtet haben und jedes Jahr betreuen.

8

Andachtsstation

Bildstock
5,6 km

Gielsdorf

9

Jesuitenhof

Kirche
5,9 km

Gielsdorf

Ziel

St. Jakobus, Gielsdorf

Ziel
6,1 km

St. Jakobus, Gielsdorf: Die Rundtour endet wieder hier.

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