Der pfarr·rad-Blog


10. September 2015

Ohne Arbeit könnte ich nicht sein…

Gemeinsam mit ihm sind die beiden Flüchtlinge Bounadja Qaddouz und Mohamed Mohamed am Werk. Qaddouz und Mohamed leben zurzeit in Iversheim und haben den Tipp mit der Fahrradreparatur bei dem Besuch eines Flüchtlingscafés erhalten. Qaddouz, der vor vier Monaten aus Algerien nach Deutschland gekommen ist, ist der Besitzer des schon etwas altersschwachen Fahrrads. Sein Begleiter Mohamed kommt aus Syrien und ist erst seit zwei Monaten in Deutschland. Beide sind ganz begeistert von der Möglichkeit, hier kostenfrei Fahrräder reparieren zu können. Die kostenlose Abgabe von Fahrrädern an Flüchtlinge, um diese mobiler zu machen, ist aber für Müller-Gewiss nur eine Seite der Medaille. „Viele junge Männer sind zurzeit in den Flüchtlingsunterkünften und wissen nicht, was sie Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen sollen.“ Für sie sei die Möglichkeit, selbst bei der Reparatur ihres Fahrrades mit Hand anzulegen ein gutes Angebot. „Wir sind jetzt erstmal gestartet. Ich mache das Angebot auf den Flüchtlingscafés in der Umgebung bekannt und setze auf Mund-zu-Mund Propaganda unter den Flüchtlingen“, erklärt Müller-Gewiss. Wer ein Fahrrad spenden möchte oder sich für die Arbeit der Flüchtlingshilfe interessiert, kann mit Peter Müller-Gewiss unter der Rufnummer 02251/9419165 oder per Mail unter peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de in Kontakt treten.


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