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Rheinschiene Monheim

KircheMonheim Mater Dolorosa

Mater Dolorosa.
Die Pietà Maria hält den toten Sohn auf dem Schoß - 15. Jahrhundert

Kontakt
von-Ketteler-Str. 12
40789 Monheim am Rhein
Telefon: (0 21 73) 10 14 910
E-Mail: pastoralbuero[æt]kkmonheim.de

Ursprünglich hatte sich im Norden vor der Freiheit Monheim, also weit außerhalb der Befestigungsanlagen, ein Heiligenhäuschen befunden, mit einem Marienbild, das in den Ruf der Wundertätigkeit kam. Den besonderen Strömungsverhältnisse des Rheins an dieser Stelle, nördlich der Stadt Monheim, haben die schifffahrenden Menschen eine wundersame Bedeutung zugemessen und bereits im 12. Jahrhundert dort ein Heiligenhäuschen mit einem Marienbild erbaut, das im Rufe der Wundertätigkeit stand. Spenden und Opfer der Wallfahrer ermöglichten 1418 den Bau einer Holzkapelle. Diese wurde schon 1514 durch den heutigen Backsteinbau im spätgotischen Stil ersetzt. Die Marienkapelle war viele Jahre weithin sichtbares Wahrzeichen Monheims. Und einer der ältesten Wallfahrtsorte des Erzbistums Köln überhaupt.

Das Äußere des einschiffigen Backsteinbaues mit dreiseitig geschlossenem Chor ist durch einen schlanken, spitz zulaufenden Dachreiter gekennzeichnet. Der Druck der Wände wird durch hohe Stützpfeiler aufgefangen. Der Chorraum wird durch fünf spitzbogige Fenster belichtet. Kristallisationspunkt in der 2006 renovierten Kapelle ist die Piétà. Eine ca. 46cm große Mariengestalt mit ihrem vom Kreuz abgenommenen toten Sohn auf dem Schoß, sie schaut aus einem Barockaltar auf die Besucher. Nach dem Bericht des Monheimer Pfarrers an den Pfalzgrafen Philipp Wilhelm, der allerdings fünfzig Jahre danach geschrieben wurde, ist das Gnadenbild auf Veranlassung des reformierten Predigers Absalom von Kessen (1611-1614) bei der Übernahme der Kapelle in den Rhein geworfen worden. Es sei aber auf wunderbare Weise wieder über den Rhein der Kapelle zugetrieben. Die Pietà zeigt Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß und stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. Es ist ein Andachtsbild, vor dem die Menschen gebetet haben und nach wie vor beten. Die Pietà erlebte am 22. Februar 1945 die Zerstörung der Pfarrkirche durch Bomben und lag längere Zeit unter den Trümmern. In der Marienkapelle wird jeden Freitag um 8:30 Hl. Messe gefeiert, alle Marienfeiertage werden dort von der Gemeinde gefeiert. Jeden 4. Freitag im Monat um 19 Uhr ist Taizé Andacht. Sonntags ist sie von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Daten und Fakten St. Walburga, Walberberg
Um 1020: Beginn des Ausbaus der alten Saalkirche zu einer flachgedeckten Basilika
Um 1069: Überführung der Reliquien (Hirnschale und sechs Stücke des Wanderstabes) der heiligen Walburga vom Kloster Eichstätt im Altmühltal nach „Berch“ im rheinischen Vorgebirge
1118: Walberberg wird zum ersten Mal als Name urkundlich erwähnt. Der Name beschreibt den „Berg der heiligen Walburga“
1197: Zisterzienserinnen kommen aus Hoven bei Zülpich nach Walberberg
1447: Umwidmung in ein Zisterzienserpriorat, das der Abtei Heisterbach im Siebengebirge unterstand.
Ende Zweiter Weltkrieg: Eine Brandbombe trifft den Kirchturm, der auf die Kirche stürzt, die dadurch völlig ausbrennt
Bis 1952: Wiederaufbau der Kirche
1962: St. Walburga erhält einen neuen, jetzt neben der Kirche stehenden Turm
1981 bis 1988: Umfassende Renovierung der Kirche

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