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KircheKettwig

Mutter Gottes.
Gnadenbild Mariens mit dem Kind

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Pfarramt Kettwig/Mintard
Münzenbergerplatz
45219 Essen-Kettwig

Foto 1
Maria im Maien
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Wie eine große Ellipse zieht sich das Gebiet der Pfarrei St. Peter in Essen-Kettwig von der Ruhr hinauf auf die nördlichen Höhen. In dem einen Brennpunkt liegt die Pfarrkirche, in dem anderen die Pierburg, jene Häusergruppe, die seit je Ausflugsgebiet zwischen Kettwig und Bredeney war. Um den dort wohnenden Katholiken Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch zu geben, wurde im August 1929 der Bau einer kleinen Kapelle geplant, die am 23. 8. 1931 begonnen und am 22. 5. 1932, dem Dreifaltigkeitssonntag, geweiht wurde. Frau Julia Thyssen, die der Pfarrei St. Peter in Kettwig sehr verbunden war, schenkte eine Marienstatue aus dem Jahr 1460, die sie aus der Kunstsammlung Dr. Herle erworben hatte. Diese wurde zum vielbesuchten Mittelpunkt dieser kleinen Kapelle. 50 Jahre nach der Weihe, am St.-Josefs- Tag 1982, wurde sie restauriert und eine neue Urkunde der ersten zugefügt, worin es heißt; „Im Jahr 1982, am 19. März, als der polnische Papst Johannes Paul II. die Geschicke der Kirche leitete, Professor Karl Carstens, CDU, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und Helmut Schmidt, SPD, Bundeskanzler war, Kardinal Höffner Oberhirte der Erzdiözese Köln und Oberbürgermeister Katzor, SPD, die Stadt Essen regierte, Pfarrer Gerd Steinberger die Gemeinde St. Peter/St. Matthias im zehnten Jahre leitete, wurde diese Urkunde zu der Grundsteinlegungsurkunde hinzugefügt. 50 Jahre steht diese Kapelle zur Ehre Gottes und zur Verehrung der Gottesmutter. Viele Beter haben hier Trost und Kraft gefunden, zahlreiche Brautpaare sich hier das Jawort fürs Leben gegeben. _. Möge die Kapelle auch weiterhin eine Oase der Stille und Einkehr und der Anfang vieler Lebensgemeinschaften in der Gnade Gottes sein. Essen-Kettwig an der Pierburg, am Fest des hl. Josef im Jahr 1982.“ Die halbwegs zwischen Kettwig und Haarzopf gelegene Kapelle wurde zu einem beliebten Trauungsort. Bis zum Jahr 1981 waren es 3.550 Paare, die hier den Bund fürs Leben schlossen. Auch viele Gruppen und Gemeinden führten regelmäßige Wallfahrten zur Kapelle Maria im Maien ein, von denen die meisten nach der Errichtung des neuen Bistums Essen 1957 aus diesem kommen, eine Reihe aber auch noch aus den bei Köln verbliebenen Gemeinden des Ruhrtals. Dem Besucher der Kapelle fällt auf, wie sie auch heute noch immer mit frischen Blumen geschmückt ist und die Gebetbücher ausgelegt sind, so daß jederzeit die würdige Gestaltung eines Gottesdienstes oder einer Besinnungsstunde für Familien und einzelne Beter beginnen kann. Die Errichtungsurkunde aus dem Jahr 1931 schließt mit den Worten: In schwerer Notzeit des deutschen Vaterlandes errichtet, möge sie allen die andächtig in ihr weilen, Trost im Leben und überirdisches Glück bringen. (Lit.: G. STEINBERGER, Maria im Maien.)

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