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KircheGnadenkapelle Aldenhoven

Mutter Gottes.
Gnadenkapelle Maria als Zuflucht der Sünder

Kontakt
Dietrich-Mülfahrt-Straße,
52457 Aldenhoven

Foto 1
Gnadenkapelle Alednhoven
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Für das Handbuch des Erzbistums Köln, 1966, hat der Pfarrer von Kerpen-Manheim den in der Diözese Aachen liegenden Wallfahrtsort Aldenhoven angegeben. Hier wird Maria als Zuflucht der Sünder verehrt. Die dortige St.-Martin-Pfarrei ist schon im Jahre 1029 urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Marien Wallfahrt zur „Zuflucht der Sünder“ beginnt aber erst 1654.

Foto 2
Gnadenbild Aldenhoven
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Damals fand der aus Aldenhoven stammende Dietrich Mülfahrt während der Jagd in einem Lindenbaum ein Marienbild. Allabendlich hielt er mit zwei Freunden dort eine Andacht. Dabei erschien an der Stelle der jetzigen Gnadenkapelle ein wunderbares Licht. Bald wurden auch Gebetserhörungen mitgeteilt. Aus dem Jahr 1655 sind zwanzig wunderbare Heilungen überliefert. An den Untersuchungen über die Vorfälle beteiligten sich bald der Kölner Weihbischof Paulus Stravius und Herzog Philipp Wilhelm. 1659 wurde nach dem Vorbild Altöttings an dem Ort der Lichterscheinung eine Gnadenkapelle errichtet, die die Zerstörung des Zweiten Weltkrieges überstanden hat. Das Aldenhovener Gnadenbild stammt aus dem 14. Jahrhundert und stellt die 12 cm große, von einem Strahlenkranz umgebene Gottesmutter dar, die in ihrer Linken das segnende Kind und in der Rechten das Zepter trägt. Im Lauf der Geschichte wurde das Gnadenbild mehrfach gestohlen und wieder ersetzt, zuletzt in der Nacht zum Aschermittwoch 1947. Aber ungeachtet dieser Vorgänge hielt der Zustrom der Pilger an.
In der Säkularisation war das von Jülich aus gegründete Kapuzinerkloster aufgelöst worden. Seitdem betreut der Pfarrklerus die Wallfahrt. Hauptzeit sind die Monate Juli, August und September mit den Festen Mariä Heimsuchung (2. 7.), Mariä Himmelfahrt (15. 8.) und Mariä Geburt (8. 9.). Wie die Chronik berichtet, kamen 1754 schon 57 Prozessionen. 1932 waren es noch 45. Am Ende des Zweiten Weltkrieges verehrten 6000 das in den Trümmern stehende Gnadenbild. Im Jahre 1967 wurden wieder 63 Prozessionen mit 40 000 Pilgern gezählt.

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