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Westerwald Neustadt Wied

KircheKreuzherrenkloster

Heilig Kreuz.
Das Kloster im Liebfrauenthal zu Ehrenstein ist heute wieder eine Stätte stiller Besinnung geworden

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Kreuzbruderweg 1-2,
53577 Neustadt (Wied)

Foto 1

Nahe beim Wiedbach und der großen Autobahnbrücke über das Wiedbachtal, nicht weit von dem durch seinen großen Sohn Kardinal Höffner bekannten Horhausen, errichtete bald nach 1449 Wilhelm von Nesselrode neben seiner Burg Ehrenstein eine Kapelle. Diese gehörte ursprünglich zum Kirchspiel Asbach. 1486 baute er neben der Kirche ein Kloster für den damals in hoher Blüte stehenden Orden der Kreuzherren. Es war die erste Niederlassung des Ordens in rheinischen Landen. 1488 begannen die Patres ihre segensreiche Tätigkeit und errichteten von hier aus auch in anderen Städten des Erzbistums Köln, besonders in den Auseinandersetzungen der Reformation, hochbewährte Niederlassungen. Pfarrer in Ehrenstein war der jeweilige Prior. Als das Kloster 1812 aufgehoben wurde, blieb die Pfarrei bestehen. Von dem Klostergebäude aber blieb nur der vordere Flügel neben der Kirche erhalten. 1893 übernahmen Franziskaner das Kloster, bis es 1953 dem damaligen Kölner Generalvikar Josef Teusch gelang, erneut Kreuzherren aus Holland zu gewinnen. Diese haben seitdem ihre Seelsorgetätigkeit in Bonn-Limperich, in Ratingen, in Wuppertal-Beyenburg und in Wuppertal-Elberfeld aufgenommen. Ihre alte Kreuzherrenkirche in Düsseldorf, nahe bei St. Lambertus, haben sie aber noch nicht wieder besetzen können. Die alte Wallfahrt zum Fest Kreuzauffindung hat, nach Mitteilung des damaligen Rektors P. Kettner vom 19. 7. 1982, bis etwa 1960 bestanden. Durch die in den 70er Jahren erfolgte Restauration von Kirche und Kloster ist sie eingeschlafen. Seither kommen nur noch Asbach und einzelne Pilger, um die alte Kreuzreliquie zu verehren. 1987 aber ist das Fest Kreuzerhöhung am 14. September wieder mit besonderer Feierlichkeit begangen worden. Das Kloster im Liebfrauenthal zu Ehrenstein ist heute wieder eine Stätte stiller Besinnung geworden. Die frommen Kunstwerke regen dazu an, besonders die in stillem Schmerz gottergebene Gottesmutter der Pietá. 1460 wurde sie geschaffen und kam 1486 in die Kreuzbrüderkirche, wo sie nun seit 500 Jahren Ungezählten Trost gespendet hat.

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