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Siegburger Land Hennef-Süchterscheid

KircheHeilig Kreuz

Heilig Kreuz.
Zu Ehren des Hl. Kreuzes und der Schmerzhaften Mutter Gottes.

Kontakt
Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen
Frankfurter Str. 5 F
53773 Hennef-Warth
Telefon: 02242 873929
pastoralbuero[æt]seelsorgebereich-hennef-ost.de

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Hennef-Süchterscheid, Wallfahrt der Ritter vom Heiligen Grab
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Seit 1977 trifft sich am Fest Kreuzerhöhung alljährlich die Kölner Komturei des Ritterordens vom Hl. Grab in Jerusalem zur Wallfahrt nach Süchterscheid. Man versammelt sich in der Kirche von Stadt Blankenberg und folgt dem alten Pilgerweg der sieben Fußfälle bis zur Wallfahrtskirche. Die 1958 von Prof. R. Steinbach erbaute Kirche umfaßt die alte Kreuzkapelle aus dem 12. Jahrhundert und auf dem Vorplatz die Marienkapelle des 17. Jahrhunderts mit ihrer alten Pieta von 1400. 1965 konnte der in seinem Stil an die Wallfahrtskirche in Ronchamp erinnernde Bau benediziert werden. Auch heute kommen noch einzelne Wallfahrten zu Ehren des Hl. Kreuzes und der Schmerzhaften Mutter. Am Karfreitag ist die Kirche Ziel der Männerprozession der Nachbargemeinden.
Über die Anfänge erzählt eine fromme Legende, deren Entstehung der Geschichtsschreiber Agidius Gelenius in das 13. Jahrhundert verweist, von zwei Kindern, in deren Händen sich alles in Kreuze Verwandelte. Um die Kinder von diesen Zeichen zu befreien, stellte die Mutter in einem nahegelegenen Häuschen ein Kreuz auf und betete davor. Da leuchteten über dem Dach vier brennende Kerzen und in deren Mitte ein Kreuz. Auf die Kunde hiervon kamen gläubige Menschen von weit und breit, um das Kreuz zu verehren. Bald wurde eine Kapelle errichtet. Wunder und Zeichen förderten den Ruf dieser kleinen Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, die immer mehr Pilger anzog.

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Hennef-Süchterscheid, das Heilige Kreuz
Foto: Dr. Jakob Schlafke

Die Legende führt in die Zeit, in der die Kreuzfahrer das Hl. Land aufgeben mußten. Aber der Gedanke der Wallfahrt zum Hl. Kreuz blieb lebendig.
Ein festes Datum ist das Jahr 1506, als der Ritter Bertram von Nesselrode, Herr zu Ehrenstein, seine Verehrung des Hl. Kreuzes durch eine Stiftung an der Kreuzkapelle in Süchterscheid bekundete. Zum Gedächtnis seiner Mutter und in Erfüllung des letzten Willens seiner Frau Margarete von Burscheid stattete er die Priesterstelle dort reich aus. Die über Uckerath und Blankenberg kommenden Pilger erzählten von wundersamen Heilungen und anderen Gebetserhörungen.
Kriege und Fehden unterbrachen oft die Wallfahrt. Doch die Bevölkerung sorgte immer wieder für ihre Weiterführung. Auch als im 19. Jahrhundert die Priesterstelle dort aufgehoben wurde, erlosch sie nie. lm Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle sehr beschädigt. Sie wurde aber schnell wieder instand gesetzt Durch den Neubau von 1958, wie auch durch die viel beachtete Wallfahrt des Ritterordens, werden in unserer Zeit viele Menschen auf die Bedeutung von Süchterscheid und seiner Verehrung des Hl. Kreuzes hingewiesen.

Gebet

Christus, laß bei meinem Sterben mich mit deiner Mutter erben Sieg und Preis nach letztem Streit.
Wenn der Leib dann sinkt zur Erde, gib mir, daß ich teilhaft werde deiner sel´gen Herrlichkeit

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