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Bergisches Land Waldbröl Schönenbach

KapelleSchönenbach

Mutter Gottes.
Die Kapelle aus dem Jahr 1950 diente bis 1989 als Wallfahrtskapelle

Im Jahr 1950 wurde in der Filiale der Pfarrei Waldbröl-Schönenbach eine Kirche zu Ehren Mariens, der Königin des Friedens, von Weihbischof Ferche eingeweiht. Schönenbach entwickelte sich zu einer besonderen Gebetsstätte, in der die Nachbardörfer an jedem Fatima Tag, dem 13. der Monate Mai bis Oktober, zum Teil in Prozessionen zusammenkommen, um für den Frieden der Welt zu beten. Anschließend ist die Feier der Eucharistie. Die meisten Beter kommen aus den Filialgemeinden Nümbrecht, Ziegenhardt und Grötzenberg. G. Busch schreibt in seinem Buch Kapellenkranz um den Michaelsberg über die Kirche: „Im Siegtal führt hinter Schladern an der Präsidentenbrücke die Straße über den Nutscheid nach Schönenbach. Hier wurde 1873 eine Schule eröffnet, die zunächst in einem gemieteten Raum abgehalten wurde. Am 26. 9. 1885 war die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes. Diese katholische Schule war Grundlage für die spätere Kapellengemeinde, weil die Seelsorge schon einen festen Standpunkt hatte. Die Zahl der Katholiken war in der Kriegs- und Nachkriegszeit stetig gewachsen. Die ersten Gottesdienste fanden im Hause Mühlenbach statt, das über einen großen Saal verfügte. Die katholische Schule durfte als Eigentum der Zivilgemeinde während des 3. Reiches nicht für konfessionelle Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Nach dem Krieg wurde der Gottesdienst in der Schule gehalten; es mussten wegen der großen Zahl der Gläubigen und des engen Schulraumes jeden Sonn- und Feiertag zwei hl. Messen gefeiert werden. So war der Entschluss, eine Kapelle zu bauen, schnell gefasst, zumal Pfarrer Küpper den Bau der Kapelle zum Dank für die Errettung aus der Kriegsnot gelobt hatte. Eine Arbeitsdienstbaracke war bereits erworben. Sie wurde zum Teil errichtet, dann durch einen Wirbelsturm zerstört. Jetzt fasste man den Beschluss, einen festen Bau zu errichten. Als Pfarrer Küpper mit seinem Bruder und einem Fahrer nach Köln zum Generalvikariat fuhr, um den Kapellenbau durchzubringen, verunglückte der Pfarrer tödlich. Wahrscheinlich hat dieses Opfer den Kapellenbau noch beschleunigt. Am Feste Mariä Heimsuchung, am 2. Juli 1950, wurde die Kapelle zu Ehren der Friedenskönigin durch Weihbischof Josef Ferche aus Köln feierlich benediziert.“ Die Pfarrgeschichte von Waldbröl (1966) sagt uns;
„Seit 1954, dem marianischen Jahr, wird am 13. Tage jeden Monats ein Bittgang nach Schönenbach zur Kapelle der Mutter Gottes gehalten. Man hat den 13. jeden Monats gewählt, in Erinnerung an die Erscheinung der Mutter Gottes in Fatima an jedem 13. Tage der Sommermonate des Jahres 1917. Diese Bittgänge werden ganzjährig gehalten ohne Rücksicht auf die Wetterlage. Der Bittgang schließt mit der Feier der Abendmesse in Schönenbach.“
Inzwischen werden nur noch im Mai und Oktober die Wallfahrten zu Fuß gemacht, in den anderen Monaten fährt man mit dem Bus.

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