Mobile Nachbarn

Gemeinsam mit Flüchtlingen unterwegs

Mobil ins neue Leben starten

Gemeinsam am Start

Freiheit auf zwei Rädern erkunden

Mit neuen Nachbarn unterwegs

Was will Mobile Nachbarn?

 Aktion Neue Nachbarn

Eine Initiative im Rahmen der Aktion Neue Nachbarn des Erzbistums Köln

Für Menschen, die in Deutschland geboren sind oder schon länger hier leben, ist Fahrradfahren oft Teil des Alltags, für viele sogar „Trend“. Es verbindet Mobilität mit gesunder Bewegung, Lebens- und Freizeitgestaltung mit Interesse an Sport und Technik, Kultur und Natur mit gesellschaftlichem Miteinander.

 Verbot für Radverkehr

Unsere neuen Nachbarn haben oft keinen Zugang zu Fahrrädern. Der Straßenverkehr bedeutet eine zusätzliche Herausforderung. Dabei ist Mobilität ein wichtiger Bestandteil zur Integration. Gerade für Flüchtlinge, die außerhalb von Stadtzentren leben.

Ob eine Rad-Sammelaktion für Flüchtlinge, eine Radfahrschule für Flüchtlinge oder eine Tour durch die eigene Stadt: Mobile Nachbarn lädt Pfarrgemeinden, Gruppen und kleine Gemeinschaften von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und Fluchterfahrung dazu ein, sich gemeinsam „auf‘s Rad schwingen“, Natur und Kultur zu erfahren und miteinander einen neuen Heimatbegriff zu entwickeln.

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Wie kann ich mitmachen bei Mobile Nachbarn?

Mobile Nachbarn ist offen für kleine und große Gruppen von Menschen aus Pfarreien, Verbänden, Initiativen und Gemeinschaften im Erzbistum Köln, die Aktionen rund um’s Rad mit und für Flüchtlinge entwickeln.

Sie haben noch keine Kontakte zu Flüchtlingen, möchten sich aber engagieren? Sie brauchen noch Informationen, wer Sie bei einer Fahrradtour z.B. als Dolmetscher/in unterstützen könnte?

Sie haben schon gute Kontakte zu Flüchtlingen, benötigen aber Unterstützung rund um’s Rad, z.B. mit Leihrädern, günstigen bzw. gespendeten Gebrauchträdern oder einem Kurs rund um sicheres Fahrradfahren in Deutschland? Auf radstationen-unterwegs.de finden Sie Radstationen in Ihrer Nähe, die Sie gerne unterstützen.

 

Gemeinsam mit Neuen Nachbarn unterwegs

pfarr-rad.de bietet in Kooperation mit dem ADFC Köln e.V. und weiteren Kooperationspartnern Fahrradtouren für Flüchtlinge an.

Zum einen sind dies Touren, die bereits im Tourenkalender vorhanden sind und an denen Flüchtlinge teilnehmen können. Die Tourenleiter nehmen bei diesen Touren besonders Rücksicht auf Flüchtlinge.

Zum anderen wird es Fahrradtouren geben, die speziell auf Flüchtlinge zugeschnitten sind, da sie dazu beitragen, ihr Umfeld und die Stadt kennenzulernen.

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Anregungen: Miteinander über Erfahrenes ins Gespräch kommen

Nach gemeinsamen Radtouren lassen sich vielfältige Eindrücke und Erfahrungen austauschen. Dazu ist es wichtig, vorab für einen passenden Rahmen und eine lockere Atmosphäre zu sorgen, etwa ein kleines Picknick oder ein gemeinsames Kaffee- oder Teetrinken. Auch an die Bereitstellung von Dolmetschern ist zu denken.

Freundliche Einstiegfragen wie „Wie war’s?“; „Gab’s etwas, das Sie besonders beeindruckt hat?“ erleichtern einen guten Start. Vielleicht mag dann einfach jeder erzählen, was bei der Tour besonders gelungen war oder neugierig gemacht hat.

„Wird im Herkunftsland ähnlich viel Rad gefahren wie in Deutschland?“ oder „Haben Sie im Heimatland selbst ein Fahrrad gehabt?“ – solche und ähnliche Ermutigungen fördern das weitere Kennenlernen der Menschen und ihrer Kultur.

Erzählen Sie als Einheimische genauso, was Ihre aktuellen und früheren Erfahrungen mit dem Fahrrad sind und wie Sie die aktuelle Tour erlebt und erfahren haben.

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Sie wünschen sich Anregungen und Unterstützung bei der Planung von Fahrradtouren

Spannend ist es, mit Flüchtlingen thematische Fahrradtouren zu planen und zu erkunden. Was ist für Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen interessant, was möchten sie entdecken und auf einer Tour darstellen? Auch wir lernen davon, unser gewohntes Umfeld mit neuem Blick zu sehen. Schicken Sie uns eine Mail, wir helfen Ihnen gerne.

Sie benötigen einen Fahrradtrainer

 Für Radfahrer frei

Fahrradfahren kann man in der Gruppe schnell lernen und es eröffnet neue Freiräume und neues Selbstbewusstsein. Auch für Menschen aus anderen Ländern, die schon fahren können, ist eine Einführung ins Fahrradfahren im hiesigen Straßenverkehr und seinen Regelungen sinnvoll.

Wir vermitteln Ihnen Kurse mit kompetenten Referenten.

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Tour: Kirche im Aufbruch

Andere an den Erfahrungen teilhaben und sich inspirieren lassen

Mit pfarr-rad.de steht Ihnen ein kirchliches Fahrradportal zur Verfügung, bei dem Sie mitmachen und Ihre Fahrradtouren einstellen können. Es gibt so den Touren, die unsere neuen Nachbarn gestalten, eine Öffentlichkeit. Wie es geht, zeigen wir Ihnen gerne und helfen beim Veröffentlichen.

Gerne unterstützen wir Sie auch in der Öffentlichkeitsarbeit mit der Bereitstellung von Bildern und Logos.

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